+
Spazierengehen, joggen, radfahren: In den Amperauen verbringen die Olchinger gerne ihre Freizeit.

Zukunft eines Naherholungsgebiets

Die Amperauen - ein attraktives Naturjuwel

Olching - Eine Fischtreppe, ein Baumwipfelpfad, ein besserer Radweg: Das wünschen sich die Olchinger in den Amperauen. Aber nicht viel mehr. Denn in das Naturjuwel soll möglichst wenig eingegriffen werden.

Die Amperauen liegen den Olchingern sehr am Herzen. Schließlich sind sie ein beliebtes Naherholungsgebiet. Bereits im Sommer hatte sich rund 60 Bürger Gedanken über die Zukunft der Auen gemacht. Allgemeiner Tenor war, dass die Amperauen als Naturjuwel Olchings erhalten bleiben sollen. Das wurde nun auch bei der Folgeveranstaltung am Samstag deutlich. Harald Rohne und Peter Wehrle von der Agenda 21 hatten dazu eingeladen.

Fischtreppe am Wehr

20 Olchinger haben dabei in drei Arbeitsgruppen Vorschläge und Ideen zur Zukunft der Amperauen erarbeitet. Eine Fischtreppe, die den Tieren im Bereich des Wehrs einen Durchgang ermöglicht, lag der Gruppe Umwelt und Erziehung ebenso am Herzen, wie ein Naturlehrpfad und aufgestellte Informationstafeln, die die Bürger aufklären. Diese sollen auch das Verständnis dafür wecken, die Natur als Natur zu belassen, wie eine der Teilnehmerinnen, die Grünen-Stadträtin Ingrid Jaschke, sagte.

Ammer-Amper-Radweg ertüchtigen

Andere Teilnehmer hatten sich dem Verkehr gewidmet. Ihr Wunsch war es, den durch die Auen führenden Ammer-Amper-Radweg so zu ertüchtigen, dass dieser auch noch nach drei Tagen Regen nutzbar ist. Ein weiteres Anliegen waren getrennte Wege für Spaziergänger und Radler. Zudem schlugen sie vor, zusätzliche Brücken über die Amper zu errichten. Doch diese Idee stieß auf wenig Gegenliebe.

Auch Christian Schrauth, Jugendleiter beim SV Esting, war zu dem Workshop gekommen. Ihm lag vor allem am Herzen, die Angebote für die junge Generation zu verbessern. Er machte sich daher gemeinsam mit den Teilnehmern seiner Arbeitsgruppe dafür stark, die Skateranlage beim Volksfestplatz zu verändern. „Die hätten wir gerne etwas moderner“, sagte er. Zudem regte er an, dass der Trimm-Dich-Pfad wieder instand gesetzt und mit Geräten für Senioren ausgestattet werden soll. Vorstellen könnte er sich auch eine Boulebahn oder für den Winter eine Schlittschuhbahn.

Ein Pfad in den Baumwipfeln

Die Gruppe Freizeit hatte aber auch eine ganz besondere Idee: ein Baumwipfelpfad. Dabei wird in bis zu 20 Metern Höhe ein Weg durch die Bäume installiert. Große Hoffnung, dass so etwas umgesetzt wird, hat Schrauth aber nicht. „Denn das ist richtig teuer.“

Auch Bürgermeister Andreas Magg war mit von der Partie. „Ich bin mir sicher, dass wir das eine oder andere umsetzen können“, sagte er am Ende des Workshops. Die gesammelten Ideen sollen bald den Stadträten präsentiert werden.

sus

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unfall auf der B2 bei Bruck: Es kommt zu Staus
Am frühen Freitagabend ist es auf der B2 bei Bruck zu einem Unfall gekommen. Die Einsatzkräfte sind vor Ort.
Unfall auf der B2 bei Bruck: Es kommt zu Staus
155 000 Bürger in der Region Fürstenfeldbruck haben am Sonntag die Wahl
 Rund 155 000 Landkreis-Bürger sind an diesem Sonntag dazu aufgefordert, an der Europawahl teilzunehmen. Jeder hat eine Stimme. In Bayern kann man unter 40 …
155 000 Bürger in der Region Fürstenfeldbruck haben am Sonntag die Wahl
Am Weg nach Planegg: Kiesgrube bei Germering geplant
Freiham, Kreuzlinger Feld, Briefzentrum – die Bürger der Stadt Germering sind in letzter Zeit einiges gewohnt, wenn es darum geht, was in und um ihre Stadt neu entstehen …
Am Weg nach Planegg: Kiesgrube bei Germering geplant
Burschen quälen Igel brutal und erschlagen ihn schließlich - sie kommen ohne Strafe davon
Ein Germeringer hat beobachtet, wie drei Buben einen Igel quälten und diesen dann mit einer Fahrradkette erschlugen. Sie kommen wohl ungeschoren davon.
Burschen quälen Igel brutal und erschlagen ihn schließlich - sie kommen ohne Strafe davon

Kommentare