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So soll das neue Verwaltungsgebäude aussehen.

Amperverband will nach Geiselbullach umziehen

Eichenau – Der Umzug des Amperverbandes (AV) von Eichenau nach Geiselbullach nimmt immer konkretere Formen an. Im September 2018 soll das neue dreigeschossige Verwaltungsgebäude mit Besucherzentrum auf dem Gelände der Kläranlage fertig sein.

Das sagte Architekt Robert Winzinger nun auf der Verbandsversammlung. Nach seinen Angaben werden die Kosten 11,9 Millionen Euro betragen. Für das Parkhaus kommen weitere 1,8 Millionen Euro hinzu. Winzingers Zeitplan sieht vor, die einzelnen Gewerke beziehungsweise Aufträge im Frühjahr und Sommer 2017 zu vergeben. Mit den ersten Baumaßnahmen sei schließlich im Herbst 2017 zu rechnen, sagte er.

Finanziell hat der Zweckverband für das Projekt vorgesorgt. Einen Kredit aufnehmen müsse man dafür nicht, erklärte der Verbandsvorsitzende Frederik Röder aus Alling. „Es wird auch keine Auswirkungen auf die Gebühren der Verbraucher haben“, erklärte Röder. Der Zweckverband sei kerngesund und werde es auch nach dem Neubau bleiben.

Markantester Teil des Neubaus ist der Eingangsbereich, der die Besucher mit einem stilisierten „AV“ empfängt. Das Besucherzentrum soll mehr Platz bieten für Schulklassen oder Gäste aus Fachkreisen als das derzeitige Verwaltungsgebäude in Eichenau. Für die Belegschaft von Bedeutung ist die Schaffung eines sogenannten Schwarz-Weiß-Bereiches, in denen Duschen und Umkleidekabinen deutlich voneinander getrennt sind. „Damit kommen wir gesetzlichen Verpflichtungen nach“, erläuterte AV-Geschäftsleiter Thomas Mösl.

Die Mitgliederversammlung, die aus Vertretern der neun beteiligten Kommunen Alling, Eichenau, Germering, Gilching, Gröbenzell, Maisach, Olching, Puchheim und Weßling besteht, wurde informiert, dass sich das neue Gebäude energetisch am Passivhausstandard orientieren soll. Zudem wird es Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge geben. Eine Photovoltaikanlage sei ebenfalls geplant, so Winzinger. Wahrscheinlich auf dem Parkdeck. „Dort kann man mit einer Neigung effektiver arbeiten“, erläuterte der Architekt. 

Hans Kürzl

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