Das Theater „Kunstdünger“ präsentiert am Donnerstag das Stück „Rumpelstilzchen oder Fräulein Müller spinnt“ in der Stadtbibliothek. 

In Bruck

Appetit machen auf Theater

Warum sollten nur Erwachsene ins Theater gehen? Gerade für die Jüngsten kann der Besuch eines Schauspiels ein unvergessliches Erlebnis sein. Die Stadtbibliothek veranstaltet daher abermals ihr Kindertheaterfestival in der Aumühle.

Fürstenfeldbruck Drei verschiedene Stücke werden Mitte März zu sehen sein. Voller Lebensfreude und mit einfallsreichen Darstellungsformen wollen die Theatergruppen mit Märchen der Brüder Grimm und einer Erzählung Astrid Lindgrens Kinder in ihren Bann ziehen.

Mit dem Kindertheater-Festival will die Stadtbibliothek ihrem pädagogischen Auftrag nachkommen. Sie hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, durch qualitativ hochwertiges Kindertheater bereits den Jüngsten Literatur zu vermitteln und sie so an das Lesen heranzuführen.

Beate Lehr, die für die Auswahl der Theatergruppen zuständig ist, nimmt die Darbietungen vorab genau unter die Lupe. Sie ist Mitglied im Kindertheaterverein und sucht in dieser Funktion die jeweiligen Stücke auf der Kulturbörse für die Aumühle aus. Die Schauspielgruppen müssen sich hier einer kritischen Probe unterziehen und nur die Besten haben dann die Chance, in der Stadtbibliothek auftreten zu können.

Das Theater Kunstdünger macht am Donnerstag, 9. März, mit dem Stück „Rumpelstilzchen oder Fräulein Müller spinnt“ den Auftakt. In diesem wildverzauberten Schauspiel sind sich die beiden Titelfiguren uneins darüber, wer denn nun Stroh zu Gold machen kann. Nun stellt sich für den Zuschauer die Frage, wer hier nicht ganz die Wahrheit erzählt. Glücklicherweise überwacht der Hase die Erzählung und kann das Rätsel lösen.

Das zweite Stück, zu sehen am Dienstag, 14. März, ist ein Figurentheaterstück nach Astrid Lindgren. In „Nils Karlsson Däumling“ findet der kleine Bertil im Werkzeugschrank seines Opas den märchenhaften Nils, kaum größer als ein Daumen, und mit ihm verwandelt sich sein Alltag in ein einziges Abenteuer. In dieser leicht poetischen Inszenierung findet Bertil in dem kleinen Freund sein großes Glück.

Das Theaterfestival wird durch die märchenhafte Clownsgeschichte „Der goldene Schlüssel“ abgerundet. Diese ist am Donnerstag, 17. März, zu sehen. Die Schauspieler jagen als verrückte Schelme durch die Grimm’sche Märchenwelt und zeichnen mit Wort und Pantomime die Geschichten von Angebern und Angsthasen, von Machern und Maulhelden und von Adelind Blütenweiss, die auf der Suche nach ihrem Traumprinzen ist.

Die abwechslungsreiche Auswahl an Stücken sollte für jeden kleinen Zuschauer etwas bereithalten, da sind sich die Veranstalter in der Aumühle einig. Während sich in dem Stück über den Däumling eher ruhige und zurückhaltende Kinder wohlfühlen dürften, werden in der Clownsgeschichte junge Zuschauer angesprochen, deren Kreativität keine Grenzen kennt. Empfohlen werden diese beiden Vorführungen für Kinder ab vier Jahren, die erste Vorführung ab fünf. (mk)

Die Vorführungen

beginnen jeweils um 15 Uhr und dauern zwischen 45 und 50 Minuten. Der Eintrittspreis beträgt jeweils sechs Euro. Es wird wie jedes Jahr ein recht großer Andrang erwartet, weshalb es sich vorab anbietet, Karten zu erstehen.

Es gibt sie in der Stadtbibliothek und telefonisch unter der (0 81 41) 3 63 09 10.

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