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Die Feuerwehr rückte in großer Stärke an.

Kein fremdenfeindlicher Anschlag

Feuer in Asylbewerberheim

Jesenwang - Im Landkreis Fürstenfeldbruck hat es am Montagabend in einer Asylbewerberunterkunft gebrannt. Die Polizei vermutet einen Defekt, keinen fremdenfeindlichen Anschlag.

Ausgebrochen ist das Feuer nach Auskunft der Polizei gegen 20 Uhr in einem Abstellraum im Nebengebäude. Bei sieben Bewohnern der Unterkunft bestand Verdacht auf Rauchvergiftung. Beim Ausbruch des Brandes war ein Asylhelfer vor Ort. Brandursache sei vermutlich ein technischer Defekt. Größerer Gebäudeschaden entstand nicht.

Kein Hinweis auf fremdenfeindlichen Anschlag

Es gibt nicht den geringsten Hinweis auf einen Anschlag. Die Wohnräume der Asylbewerber sind durch Rauch und Qualm in Mitleidenschaft gezogen worden. Diese sind wohl in der Nacht bei Asylhelfern privat untergekommen. Bevor sie in die Unterkunft zurückkehren können, muss diese entlüftet werden. Wie lange das dauert, ist unklar.

Brandfahnder werden sich die Gegebenheiten vor Ort an diesem Dienstag noch einmal untersuchen.

Sabine Kuhn

Bilder: Feuer in Asylbewerberheim in Jesenwang

Bilder: Feuer in Asylbewerberheim in Jesenwang

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