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Ausbau: Die A 96 – eine hektische Autobahn

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Autofahrer, die am Montag auf der A 96 bei Germering unterwegs waren, dürften aufgeatmet haben. „Es gab keine wesentlichen Verkehrsbehinderungen“, berichtet Josef Seebacher von der Autobahndirektion Süd. Fraglich ist, wie lange das so bleiben wird.

Germering – In der Nacht auf Dienstag haben Bauarbeiter die ersten Markierungen auf der Fahrbahn angebracht. Die Autobahn wird auf drei Spuren pro Richtung verbreitert. In diesem Zusammenhang entstehen auch Lärmschutzgalerien. Im Bereich der Stadt Germering wird der gesamte Verkehr auf gut zwei Kilometern auf die Fahrbahn Richtung München umgelegt. Als Datum für die Umsetzung dieser Maßnahme nennt man bei der Autobahndirektion die Nacht auf Sonntag, 26. März. Spätestens dann dürfte es eng werden auf der Autobahn. Stau ist vorprogrammiert. Ob die Bauarbeiter den Zeitplan einhalten können, ist fraglich. Seebacher verweist darauf, dass viel vom Wetter abhängt. „Wenn es regnet, kann man zum Beispiel keine Markierungen anbringen.“

Nach Angaben der Autobahndirektion fahren durchschnittlich 1800 Fahrzeuge auf einer Fahrspur pro Richtung und Stunde. Bei Baustellen verringere sich diese Zahl auf 1500 bis 1600 Fahrzeuge. Wie die Auto- und Lkw-Fahrer auf die Verengung reagieren, bleibt abzuwarten.

Seebacher sagt: „Auf jeder Autobahn haben wir andere Mentalitäten.“ Vor diesem Hintergrund habe sich die A 96 in den vergangen Jahren gewandelt. Früher sei es ruhig und besonnen zugegangen, sagt Josef Seebacher. Jetzt spüre man wegen der vielen Pendler nach München immer mehr Hektik auf der Autobahn. 

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