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Geheimnisvolle Kompositionen aus Landschaft und Architektur schafft der Maler Claudio Viscardi. Sein Werk „Reflexion“ beschäftigt sich mit der Geschichte des Klosters Fürstenfeld. Foto: Voxbrunner

Ausstellung im Kunsthaus: Wo der Urahn wirkte

Fürstenfeldbruck - Claudio Viscardi ist zu Gast an dem Ort, an dem sein Urahn, Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi, einst Großes bewirkte. Der 58-Jährige zeigt im Kunsthaus auf dem Klosterareal seine Gemälde.

Der weltweit erfolgreiche Künstler Claudio Viscardi entstammt der bekannten Architektenfamilie aus dem Bündner Tal in der Schweiz: Einer seiner Ahnen ist Giovanni Antonio Viscardi, der einst die Klosterkirche Fürstenfeld errichtete. Mit seiner Ausstellung „Reflexion“, die am Donnerstagabend im Kunsthaus Fürstenfeldbruck eröffnet, erweist der Maler seinen Vorfahren Reverenz.

Claudio Viscardis künstlerische Begabung wurde von Kindheit an gefördert. Nach der Schule absolviert er eine Lehre zum Restaurator. „Dann hab’ ich einfach mit dem Malen begonnen. Ich hab’ nie eine experimentielle Kunstschule besucht“, erzählt der 58-Jährige. Inzwischen lebt er mit seiner Familie im Südwesten Irlands.

Als gelernter Restaurator beherrscht er die Herstellung von Farben aus Bergkristall, Lapislazuli und anderen natürlichen Substanzen. „Ich male wie in der Renaissance, bevor die Ölmalerei entdeckt wurde. Nur mit natürlichen Pigmenten, ganz ohne Glanz.“ Der 58-Jährige verwendet verschiedene Blau- und Erdtöne, manchmal auch etwas Gold. Dabei arbeitet er in der ebenso seltenen wie anspruchsvollen Tempera-Maltechnik. „Das ist fast eine Art Fresko auf der Leinwand“, erklärt der Maler. Zuerst widmet er sich dem Hintergrund, den er mit Marmorfarben gestaltet. Die noch feuchte Leinwand bemalt er dann Stück für Stück mit dem Pinsel.

Die Ausstellung ist bis zum Sonntag, 18. August, im Kunsthaus zu sehen: Dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Bei der Kulturnacht am Samstag, 29. Juni, ab 19 Uhr ist der Künstler selbst vor Ort. (miu)

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