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Ein gewohntes Bild: Die B 2 führt direkt durch Bruck.

B 2: SPD bringt Verlegung wieder ins Spiel

Fürstenfeldbruck – Obwohl das Bundesverkehrsministerium die rechtliche Verlegung der B 2 auf eine andere Trasse vor Monaten abgelehnt hat, kommt das Thema wieder aufs Tapet.

Die SPD fordert, eine Verlegung weiter zu verfolgen. Der Stadtrat soll den Antrag diskutieren. Konkret schwebt Verkehrsreferent Axel Lämmle die Route Oskar-von-Miller-Straße/Fürstenfelder Straße/äußere Schöngeisinger Straße/B 471/B 471-Abfahrt am Hagebaumarkt/B 2 vor.

Lämmle begründet den Antrag wie folgt: „Da die aktuelle Beschlussfassung des Stadtrates, eine Verlegung der B 2 auf die A 8 anzustreben, trotz Richtigkeit keine besondere Aussicht auf nahen Erfolg verspricht, ist es dringend notwendig, zumindest vorübergehend eine andere Route umzusetzen.“ Dann habe die Stadt die Planungshoheit über die Straße in der Innenstadt.

Die vorgeschlagene Route spiegle schon heute den Hauptverkehrsstrom morgens und abends wieder. Deshalb sei laut Lämmle nicht damit zu rechnen, dass dadurch mehr Verkehr angezogen werde. Lämmle erhofft sich, dass die Stadt dadurch auch die Möglichkeit bekommt, die Kreuzung Fürstenfelderstraße/Schöngeisinger Straße (nahe Amperaose) auszubauen sowie die Auffahrt zur B 471 in der Buchenau (von der Schöngeisinger Straße kommend) baulich dem Verkehr anzupassen. Dadurch, dass Autos und Lkw am neuen Kreisverkehr nahe des Hagebaumarkts eine Ausfahrt früher von der B 471 auf die B 2 abgeleitet werden, sei der Umweg geringer als in früheren Planungen.

Lämmle hält die Streckenführung für „unschlagbar günstig“. Das erhöhe die Chance auf Umsetzung. Es tue sich „für den Bund und die Stadt, eine Win-Win-Situation auf“. Außerdem wären laut Lämmle damit die „Sorgen der schwerlastverkehrtauglichen Sanierung der historischen Amperbrücke ad acta gelegt“. Lämmle hofft, dass die Münchner- und Augsburger Straße dadurch auch fußgänger- und fahrradfahrerfreundlich gestaltet werden könnten.

Ob die Lösung umsetzbar ist, bleibt allerdings fraglich. Experten haben in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass eine rechtliche Verlegung juristisch aktuell nicht möglich ist.

vu

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