Wie der Bahnhof Buchenau barrierefrei wird

Fürstenfeldbruck - Fünf Optionen gibt es, den Bahnhof Buchenau barrierefrei auszubauen. Bei einem Ortstermin stellten Vertreter der Stadt und der DB Station & Service die Optionen rund 20 Bürgern vor

Durch Aufzüge oder Rampen werden die Bahnsteige barrierefrei. Damit die Passagiere ohne Stufe in den Zug einsteigen können, müssen die Bahnsteige von 76 auf 96 Zentimeter von der Schiene bis zur Oberkante angehoben werden. Eine einzige Kante muss bei 76 Zentimetern bleiben, damit überbreite Güterzüge weiter fahren können, erklärte Helmut Kölbl von der DB Station & Service.

Der Favorit: Die alte Unterführung mit Treppen wird umgebaut und durch Aufzüge barrierefrei. Beim Gleis 3 wird ein zusätzlicher Außenbahnsteig gebaut. Der Boden am Gleis 1 wird ebenfalls auf 96 Zentimeter erhöht, die Zufahrt entsprechend angepasst. „Die Stadt wünscht zudem von der Buchenau aus eine Rampe, die zum Bahnsteig führt“, erklärte Stadtbaumeister Martin Kornacher. Der Vorteil: Sollte ein Aufzug ausfallen, wären beide Gleise ebenerdig zu erreichen.

Die Alternative: Die vorhandene Unterführung mit Treppe bleibt wie sie ist. Etwa in der Mitte führt eine weitere Unterführung zu den Gleisen 2 und 3. Drei Aufzüge fahren an die Oberfläche. Am Gleis 3 wird ebenfalls ein neuer Bahnsteig gebaut. Damit kann der alte am Mittelsteg außer Betrieb genommen und wird durch ein Geländer gesichert werden. Die andere Seite bleibt für Güterverkehr auf tiefen 76 Zentimetern.

Nach der Diskussion kristallisiert sich eine Kombination der beiden Varianten heraus. Der Stadtrat muss sich im Juni entscheiden, damit das Projekt in den Fördertopf rutscht. (imu)

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