Bahnhof Buchenau: Ministerium soll nachbessern

Fürstenfeldbruck - SPD-Fraktion und Verkehrsreferent Mirko Pötzsch begrüßen die barrierefreien Ausbaupläne am Bahnhof Buchenau. Dennoch sieht die Partei noch Nachbesserungsbedarf.

Wichtiger Bestandteil der Barrierefreiheit sei ein neuer Bahnsteiges auf der Buchenauer Seite und ein ebenerdiger Anschlusses an den Buchenauer Platz, schreibt Pötzsch. Das verursache keine Einschränkungen durch den möglichen Ausfall eines Aufzuges. Am Mittelbahnsteigs plädiert Pötzsch für eine neue Unterführung. „Die aussteigenden Fahrgäste teilen sich bei ihrem Heimweg auf dem Bahnsteig auf, die Treppen und Bahnsteigzugänge können in der Breite optimaler gestaltet werden und es entsteht eine neue und verbesserte Zugänglichkeit vom Geschwister-Scholl-Platz.“ Dass der Mittelsteig weiter als S-Bahnhaltestelle für die Züge, die in der Buchenau wenden, genutzt werden soll, missfällt Pötzsch. Denn für durchfahrende Züge muss der Abstand vom Gleis zur Bahnsteigkante einige Zentimeter tiefer liegen, was Rollstuhlfahrern ein ebenerdiges Aussteigen unmöglich macht. „Es kann nicht sein, das nach einem Umbau des Bahnhofes mit einer Summe von mehreren Millionen Euro die Barrierefreiheit nicht komplett gegeben ist“, schreibt Pötzsch. Er habe vor sechs Wochen eine Anfrage an das Wirtschaftsministerium gestellt, die noch nicht beantwortet worden sei. (tb)

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