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Das geplante Baugebiet Bühlacker stößt bei den Bürgern überwiegend auf Ablehnung.

Das Interesse der Bürger ist gering

Baugebiet Bühlacker auf der Kippe

Türkenfeld - Das geplante Baugebiet Bühlacker stößt bei den Bürgern überwiegend auf Ablehnung – zumindest in der bisher geplanten Form.

Das wurde nach der Auswertung der Fragebogenaktion der Gemeinde deutlich. Nun überlegt man im Rat, ob das Projekt überhaupt weiterverfolgt werden soll.

Wie berichtet, sollte am Bühlacker günstiges Wohneigentum entstehen und bevorzugt an Einheimische verkauft werden. Die Umfrage hatte die Gemeinde gestartet, nachdem der Bauträger im Februar erstmals Preise genannt hatte – erheblich höhere, als viele Interessenten gehofft hatten. 86 Bürger füllten den Fragebogen aus. 54 von ihnen erklärten, an einer Immobilie im Bühlacker unter den gegebenen Bedingungen kein Interesse zu haben. Und auch von den restlichen 32 machte ein Drittel Einschränkungen: Die Preise seien zu hoch, die geplante dichte Bebauung auf kleinen Grundstücken entspreche nicht den Erwartungen.

„Man spürt die tiefsitzende Enttäuschung der Bürger“, sagte Martina Uhlemann (FW). „Die Planung wird nicht angenommen und hat damit ihr Ziel verfehlt.“ Das sah man auch in den anderen Fraktionen so. Gerhard Müller (Dorfgemeinschaft/DG) empfahl, den Ende 2014 gefassten Aufstellungsbeschluss aufzuheben. Auch Werner Epp (CSU) wollte nicht „aus ideologischen Gründen“ an dem Projekt festhalten.

Robert Müller (DG) wünscht sich Verhandlungen mit den Eigentümern der Fläche. Vielleicht würden diese den Grund auch an die Gemeinde verkaufen. Bürgermeister Pius Keller (CSU) will nun Gespräche aufnehmen.

von Ulrike Osman

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