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In Gröbenzell

Behörde prüft Ampel an gefährlicher Querung

Möglicherweise entsteht nun doch eine sichere Fußgängerquerung über die Puchheimer Straße auf Höhe des Forellenwegs.

Gröbenzell –  Im Frühling wollen Mitarbeiter des Landratsamts noch einmal die Zahl der Fußgänger zählen, die an dieser Stelle die Puchheimer Straße queren.

50 Personen innerhalb einer Stunde sind nötig, damit eine Fußgängerampel installiert werden kann – so die Vorgabe des Landratsamts. Die Behörde ist für die Puchheimer Straße als Kreisstraße zuständig. Höchstens 26 Fußgänger waren es bei einer Zählung vor rund einem Jahr. Doch seit Autofahrer zwischen Hans-Sachs- und Waxensteinstraße auf der Westseite der Puchheimer Straße nicht mehr dauerhaft parken dürfen, queren mehr Bürger die Straße.

Vor Weihnachten zählten Mitarbeiter des Landratsamts an zwei Donnerstagen und einem Freitagmorgen jeweils 31 Fußgänger und Radler bei trockenem Wetter. Diese Zahl gibt Stefanie Marschall recht. Sie hatte im Herbst einen sicheren Übergang gefordert und mehr als 500 Unterstützerunterschriften gesammelt. Die vielen geparkten Autos, die die Sicht versperren, seien der Grund, warum nur wenige Gröbenzeller sich trauen, die Straße zu überqueren, sagte sie im Dezember im Gemeinderat. Dort fand ihr Vorstoß ebenfalls Unterstützer. „Eine Ampel ist dort sehr notwendig“, betonte Reinhard Paesler (CSU) damals.

Mit dem absoluten Halteverbot im Bereich des kleinen Wertstoffhofes hat sich allerdings etwas Entscheidendes geändert: Weil die Puchheimer Straße dadurch besser einsehbar ist, queren mehr Fußgänger und Radler sie.

Darüber, dass es vor Weihnachten schon bis zu 31 waren, freute sich Bürgermeister Martin Schäfer (UWG) sehr. „Eine erstaunliche Zahl für diese Jahreszeit.“ Doch noch immer zu wenig, um eine Fußgängerampel zu installieren, hieß es aus dem Landratsamt. Daher wird im Frühjahr noch einmal gezählt.  sus

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