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Zwei Mitarbeiter sammeln am Kloster Müll ein, den die Pokémon-Spieler liegen lassen.

Bierflaschen und Kippen: Pokémon-Fans hinterlassen Müll 

Fürstenfeldbruck – Auf dem Kloster-Areal steht seit neuestem eine Arena. Allerdings nicht in der realen, sondern nur in der virtuellen Welt der Pokémon-Spieler. Die Fans, die mit ihrem Smartphone japanische Monster jagen, treffen sich deshalb zuhauf auf dem Gelände in Fürstenfeld.

Zusätzlich sind auf dem Areal etwa 20 so genannte PokeStops eingerichtet. Dabei handelt es sich um prägnante Plätze in der freien Natur, an denen die Spieler in der virtuellen Welt verschiedene Items wie etwa Pokebälle einsammeln können. Die brauchen sie wiederum, um die Tierchen fangen zu können.

 „Etwa 50 bis 100 Spieler sind vor allem abends konstant hier. Wenn die einen gehen, kommen neue“, sagt Marita Kuhn, die beim Veranstaltungsforum für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Und sie fügt hinzu: „Wir finden das ja lustig.“ Nicht ganz so witzig sind für die Mitarbeiter allerdings die realen Hinterlassenschaften der Bürger. Vor allem Bierflaschen und Zigarettenstummel würden auf dem Klostergelände liegen, so Kuhn. Die Mitarbeiter der im Veranstaltungsforum angestellten Reinigungsfirma kümmern sich momentan um den Müll. Damit sie in Zukunft wieder weniger zutun haben, hängen im Veranstaltungsforum jetzt Schilder. Die fordern die Pokemon-Fans auf, ihren Müll bitte wieder mitzunehmen.

vu

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