Biogas statt Heizöl

Luttenwang - Erst waren die Meinungen über die Biogasanlage gespalten. Jetzt soll die Anlage die umliegenden Häuser heizen.

Insgesamt 20 Anlieger hatten sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammengeschlossen. Über die technischen Belange informierte ein Mitarbeiter der Firma Enerpipe. Welche Leitungen beispielsweise verlegt werden müssten. Außerdem erklärte er, wie eine sogenannte Übergabestation mit Plattenwärmetauscher funktioniert.

Die Hilpoltsteiner Firma bietet ein komplettes Paket an. Das heißt, die GbR könnte die gesamte Technik aus einer Hand erhalten. Nun soll ein Ingenieurbüro das Angebot überprüfen. So hätten die Mitglieder der „Fernwärme GbR Luttenwang“ auch einen Versicherungsschutz, sollte beim Bau etwas schief gehen. Interessant ist, wie die Fernwärme-Gesellschaft den Bau des Wärmenetzes finanzieren will. In den ersten Jahren soll jeder Haushalt den Betrag zahlen, den er eigentlich für Heizöl ausgegeben hätte. So wären die benötigten Leitungen nach etwa fünf Jahren abbezahlt und würden den Anwohnern gehören. (vu)

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