Auf der B2 ging zeitweise gar nichts mehr.

Nach Graupelschauer

Blitzeis macht B2 zur Rutschbahn

Fürstenfeldbruck - Ein Graupelsturm hat am Freitag Vormittag etliche Straßen im Landkreis in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt.

Folge: Tempo zehn auf der Bundesstraße – und das war schon fast abenteuerähnliche Raserei. Als Beispiel genannt sei eine Fahrt auf dem West-Ast der B 2. Vor Hattenhofen kam es – das passiert auch nicht oft – kurz nach neun Uhr zu einem regelrechten Stau, in dem die Hattenhofener locker heißen Tee meistbietend an den Autofahrer hätten bringen können. Schuld waren aber nicht nur die Straßenverhältnisse. In Hattenhofen war es zu einem Kleinunfall gekommen, der natürlich den Verkehr behinderte. Außerdem war ein Lastwagenfahrer in Richtung Hattenhofen kurz nach Mammendorf mit seinem Gefährt im Schnee liegen geblieben. Er blockierte den Verkehr und musste warten, bis ein Räumfahrzeug kam – das dauerte. Extrem glatt war es dann auch auf der B 2 gerade am Kann-Werk und am Pucher Berg – der B 2-Stau setzte sich hier fort.

 Jedes Anfahren am spiegelglatten Hügel erforderte größte Konzentration, wollte man trotz Winterreifen nicht von der Straße rutschen. Schneeschaufelnde Anwohner der Langbehnstraße in Puch dürften sich über die vielen Autos gewundert haben, die als Ausweichverkehr durch den Ort rollten. Angenehm hier: Im Ort waren die Straßen nicht geräumt worden. Auf der Schneedecke der Dorfstraße ließ es sich wesentlich besser fahren als auf den überörtlichen Verbindungen.

 Hier war geräumt und gestreut worden. Als es aber darauf geschneit hatte und viele Autos darüber fuhren, entstand das Eis. Wirkliche Unfälle indes zählte die Polizei trotz der „brutalen Verhältnisse“ (so ein Sprecher) kaum. Die Autofahrer, so hieß es immer wieder, hätten sich gut auf die Lage eingestellt. Und mehr als langsam Fahren blieb eben nicht. So wurde auch niemand verletzt, als ein Olchinger (40) an der Allinger Straße in Puchheim auf einen Linienbus auffuhr

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