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Gemeinde berappt rund 8000 Euro

Blitzer ist für Grafrath ein Draufzahlgeschäft

Knapp 8000 Euro lässt sich die Gemeinde die Geschwindigkeitsmessungen im Jahr durch den kommunalen Verkehrsüberwachungsdienst Germering kosten. Obwohl der Blitzer damit ein Draufzahlgeschäft ist, ist Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei) zufrieden. Zumal „die Verkehrsüberwachung die einzige Möglichkeit für die Gemeinde ist, Tempoverstöße zu ahnden“, sagte er im Gemeinderat.

Grafrath– An zwei halben Tagen steht der Blitzer jeden Monat an insgesamt zwölf Messstellen. Die Kosten in Höhe von knapp 17 700 Euro sind zu 56 Prozent durch die Einnahmen aus Verwarngeldern in Höhe von gut 9800 Euro gedeckt.

Wie Kennerknecht in seinem Vortrag schreibt, würden vor allem in der Graf-Rasso-Straße, an der B 471, in der Hauptstraße und zum Teil auch in der Jesenwanger und der Adalmuntstraße größere Übertretungen registriert.

Auf Nachfrage von Max Riepl-Bauer (CSU), ob denn ein Erziehungseffekt bei den Autofahrern erkennbar sei, erklärte der Rathauschef, dass man dies jetzt noch nicht abschließend beurteilen könne. „Das kann man wahrscheinlich erst nach mindestens zwei Jahren feststellen, wenn man die Statistiken dann vergleicht.“ Riepl-Bauers Frage, ob man irgendwann über ein Ende der Verkehrsüberwachung nachdenken könne, beantwortete Kennerknecht so: „Ich würde sie auf jeden Fall weiter machen, sie hat sich bewährt.“  ad

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