Bundesregierung verbietet Auftritt von Erdogan in Deutschland

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Auf dem Erinnerungsfoto (hinten v.l.): Helmut Streicher, Max Schuster, Hans Dumhard, Ludwig Stecher, Florian und Manfred Ullmer, Josef Heimrath, Hans Lampl, Josef Schuster, Leonhard und Anton Lampl, Gerda Enzinger, Bernhard Kroemer, Toni Widmann, August Schuster, Innozenz Vöst, (vorne v.l.) Georg Schmid, Gottfried Schilling, Karl Wörl, Erich Friedl und Erika Widmann. tb-foto

40 Jahre ASV Biburg

Vom Bolzplatz-Sport zum Kiesgruben-Kick

Biburg – Um die Geschichte des ASV Biburg richtig zu erzählen, geht man am besten zurück bis in die frühen 1970er-Jahre.

 Jung und Alt trafen sich damals am Bolzplatz – da, wo jetzt der Spielplatz steht – zum gemeinsamen Sport. Das machte in erster Linie Spaß, aber angesichts des zu dieser Zeit um sich greifenden Gründergeistes im Brucker Sport und der sportlich ohnehin rührigen Generation wurden Stimmen laut, in Biburg einen eigenen Sportverein zu gründen. Allings damaliger Bürgermeister Stecher hatte die Idee, die Kiesgrube am Mitterfeld zum Vereinsgelände umzumodeln. Gesagt, getan, aus dem Keim erwuchs ein Verein.

Am 7. November 1975 trafen sich sportliche 61 Biburger zur Gründungsversammlung des Allgemeinen Sport-Vereins. Familiär ist der Umgang im Verein seither geblieben. „Biburg ist ein kleiner Ort und der ASV ein kleiner Verein. Jeder kennt Jeden. Und für Zugezogene ist unser Sportverein eine super Chance, Anschluss zu finden“, sagt die Vorsitzende Birgit Dräxler. Sie spricht als gebürtige Weilheimerin aus Erfahrung.

Die ersten Jahre des Bestehens waren dem Aufbau des Vereins und seines Sportgeländes gewidmet. Das Gründerpräsidium um Manfred Ullmer beschloss damals, ein Darlehen zum Zwecke des Kaufs der ehemaligen Kiesgrube aufzunehmen. Für knapp 1,5 Millionen D-Mark – zehn Pfennig pro Quadratmeter – wurde der Boden gekauft, auf dem die Gründerväter des Vereins Hand anlegten.

Nicht die Fußballer – wie sonst allerorts üblich – kamen als erste zu ihrem Recht, sondern die Gymnastik-Riege. Am 15. Januar 1976 waren sie die erste Abteilung des ASV. Kontinuierlich kamen dann Tischtennis, der Fußball, in den 1980ern Tennis und Volleyball, im Sommer 2004 dann die Stockschützen hinzu. Mit aktuell sechs Abteilungen und 465 Mitgliedern hat der Verein seinen Weg gemacht. Das Erfolgsrezept ist die Kontinuität. Dass Vorsitzende wie Manfred Ullmer, Peter Schmelzer oder Ludwig Stecher ihr Amt für zum Teil über zehn Jahre ausübten, war gängige Praxis. „Sie alle haben Arbeit geleistet, von der der heutige Vorstand enorm profitiert“, so die aktuelle Chefin. Eine gute Seele des Vereins möchte sie nicht benennen. „Wir sind ein sehr gutes Team, in dem jeder seine Stärken einbringt.“

Die 61 Pioniere von 1975 kamen bei der vergangenen Jahreshauptversammlung zu ihren Ehren. Dafür, dass sie 40 Jahre ASV mit ihrem Schritt vom Bolzplatz in die Kiesgrube ermöglichten. Johannes Thalmayr

Am nächsten Sonntag

bestreiten die Biburger ASV-Fußballer ihr Ortsderby gegen den TSV Alling II. Das B-Klassen-Duell wurde vom Tagblatt für das „Spiel der Woche“ nominiert "  Seite 9.

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