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Zum Schachspielen treffen sich die Profis am Samstag in der Marthabräuhalle. 

Am Wochenende

Brain Games: Großmeister kündigen sich für Schachturnier an

Bauern, Türme und Springer sind am morgigen Samstag, 4. März, am Zug. In der Marthabräuhalle finden zum fünften Mal die Brain Games – eines der größten Schnellschachturniere Deutschlands – statt.

Fürstenfeldbruck – Insgesamt 180 Teilnehmer können an dem Turnier am Samstag partizipieren – bereits jetzt sind fast alle Plätze vergeben. Die Qualität der Schachspieler ist auf einem hohen Niveau. Es sind laut Teilnehmerliste wieder acht internationale Meister und sechs Großmeister vor Ort.

Einer der Großmeister kommt aus Fürstenfeldbruck und spielt hier für den TuS. Hans-Joachim Hecht gewann 1970 die Deutsche Meisterschaft und war bis jetzt jedes Jahr bei den Brain Games dabei. Auch der Internationale Meister Thies Heinemann, Gewinner aus dem Jahr 2013, ist jetzt zum fünften Mal dabei. Auch sie kämpfen um einen Gesamtpreis von 3300 Euro.

Neun Runden Schnellschach

Gespielt werden insgesamt neun Runden Schnellschach. In jeder Runde gibt es zwei Partien à maximal 15 Minuten Bedenkzeit pro Mann. Die offiziellen Schnellschachregeln verlangen eine Spielzeit von zehn bis zwanzig Minuten. Bei den Brain Games hat man sich für die goldene Mitte entschieden.

Thomas Hirn, Sponsor und selbst leidenschaftlicher Schachspieler, sagt: „Ich denke, dass Schnellschach die Spielvariante der Zukunft sein wird. Denn wenn man weniger Zeit hat, sinkt das Betrugsrisiko.“ Außerdem sei diese Variante für den Zuschauer viel interessanter zu verfolgen.

Zu den Brain Games sind nämlich auch Bürger eingeladen, die nicht selbst spielen. Das Anfeuern und Gröhlen, wie es bei anderen Sportveranstaltungen üblich ist, sollten sie jedoch unterlassen. Denn die Spieler müssen sich konzentrieren.

Die Spannung sei aber nicht geringer als bei einer anderen Sportart, sagt Hirn. „Man hat beim Schach genauso den Konkurrenzgedanken und Freude nach dem Sieg wie bei allen anderen Sportarten auch. Zudem ist die Spieltaktik ein entscheidender Faktor. Ein Großmeister wie der Norweger Carlsen verliert teilweise in einem Turnier bis zu fünf Kilo an Gewicht“, sagt Thomas Hirn und lacht.  (tel)

Die Brain Games

in der Marthabräuhalle beginnen am morgigen Samstag, 4. März, um 11 Uhr. Mehr Informationen gibt es online unter www.ffbopen.de.

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