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Schritt für Schritt will Schöngeising sein Glasfasernetz ausbauen.

Breitbandausbau in Schöngeising

Mit Glasfasern in die Zukunft

Schöngeising - Die Breitbandversorgung im Ort ist gut. Damit das auch so bleibt, will die Gemeinde einen Masterplan erstellen lassen.

Mit Hilfe des Plans soll der systematische Ausbau des Glasfasernetzes erfolgen. Die Ergebnisse einer ersten Untersuchung stellte der Vertreter einer Telekommunikations-Firma im Gemeinderat vor.

Nachdem Schöngeising bereits vor einigen Jahren in die Breitbandversorgung investiert hat, kommt das Internet derzeit in allen Haushalten mit Geschwindigkeiten von 50 MB pro Sekunde an. „Das ist aus heutiger Sicht ausreichend, aber nicht zukunftssicher“, sagte Bürgermeister Thomas Totzauer (FW). In spätestens fünf Jahren würden größere Bandbreiten erforderlich sein.

Fachliche Unterstützung holt sich die Gemeinde von der Firma Corwese, die Kommunen beim Breitbandausbau betreut und entsprechende Studien erstellt. Geschäftsführer Roland Werb erläuterte, dass der Ort zwar mit Glasfaserleitungen erschlossen ist, diese jedoch an den Verteilerkästen der Telekom enden. Von dort führen Kupferleitungen zu den Haushalten. Ein Masterplan soll detailliert aufzeigen, welche Straßen derzeit wie erschlossen sind und wo Ausbaubedarf besteht.

Der Ausbau soll schrittweise erfolgen, und zwar immer dann, wenn ohnehin Grabungsarbeiten anstehen. Auf diese Weise kann die Gemeinde erhebliches Geld sparen. Denn bis zu 80 Prozent der Kosten des Breitbandausbaus verschlinge der Tiefbau, so Totzauer. Das neue Gewerbegebiet soll von vornherein mit schnellem Internet ausgestattet werden. „Das ist ja ein wichtiger Standortfaktor.“

Die Firma Corwese wird dem Gemeinderat demnächst ein Angebot für die Erstellung des Masterplans machen. Das Gremium signalisierte bereits seine Zustimmung, ein Beschluss wurde jedoch noch nicht gefasst.

von Ulrike Osman

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