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Ihnen wurde ein Christkindl geboren: Andrea und Markus Leitner mit ihrem Sohn Vincent Leopold.

Bruck hat einen neuen Ehrenbürger

Ein Christkind namens Vincent

Fürstenfeldbruck - In der Kreisstadt gibt's ein Christkindl: Andrea und Markus Leitner aus Fürstenfeldbruck bekamen an Heilig Abend ihr erstes Kind.

Geplant war die Weihnachtsfeier im Krankenhaus nicht, erzählt der Vater des Brucker Christkindls Markus Leitner. Eigentlich sollte der kleine Vincent Leopold am 25. Dezember das Licht der Welt erblicken. Also pünktlich zum Geburtstag seiner Mama Andrea.

Doch als der Papa am Abend des 23. Dezembers gerade Essen machte, hörte er seine Frau aus dem Bad rufen: „Ich glaube, jetzt geht’s los.“ Nach Rücksprache mit der Hebamme machten sich die Eltern auf den Weg ins Starnberger Krankenhaus.

Schon auf der Fahrt gab’s Komplikationen. „Andrea lag ja schon in den Wehen“, erklärt Markus Leitner. In der Klinik nahmen die Qualen kein Ende – 20 Stunden dauerte es, bis Vincent Leopold endlich da war.

Während der Wehen bekam die 35-Jährige aber unerwartete Ablenkung: Für den 24. Dezember hatte das Krankenhaus ein Weihnachtssingen organisiert. „Plötzlich wurden alle Zimmertüren aufgerissen“, erinnert sich der Papa und Vize-Chef der Brucker Waserwacht lachend. „Auch die des Wehenzimmers.“ Zuerst sei die Mutter, eine Hörgeräteakustikerin, etwas verdutzt gewesen. „Dann empfand sie das aber als richtig beruhigend“, sagt der Brucker und schmunzelt.

Um 14.40 Uhr wurde das Brucker Christkind schließlich geboren. 51 Zentimeter groß, 2750 Gramm schwer und pumperlg’sund. Den Festabend verbrachte die Familie auf der Station. Heute darf der Bub mit dem Faible fürs besondere Timing nach Hause.

Dann wollen es die Leitners erst einmal ruhig angehen lassen. Das Brucker Christkindl soll sich ganz ohne Weinachtstress an sein neues Umfeld gewöhnen dürfen.

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