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Animuc startet

 Fürstenfeldbruck – Das barocke Kloster Fürstenfeld wird am Wochenende zum achten Mal zur Kulisse für die größte Anime-Convention im süddeutschen Raum. Ab Freitag, 1. April, 14 Uhr, pilgern zahlreiche Manga- und Japanfans zur so genannten Animuc ins Veranstaltungsforum.

Otto Normalbürgern bleibt das Treiben der Comic-Begeisterten nicht verborgen. Drei Tage lang werden wieder Monster, Feen, futuristische Ritter und Prinzessinnen in ihren aufwändigen Verkleidungen Richtung Kloster pilgern, die ihren Idolen aus Videospielen, Mangas und Zeichentrickfilmen nachempfunden sind.

Höhepunkt in diesem Jahr: Es sind einige bekannte Cosplayer zu Gast. Die Promis, die sich verkleiden wie Anime-Figuren, kommen etwa aus Japan, Polen oder Malaysia. Und auch sonst wird es wieder bunt: Etwa 7000 Besucher erwartet Mitorganisatorin Anita Lewinsky vom Verein Animexx.

Besonders zahlreich sind die Fans der Serie Sailor Moon, die auch in Deutschland ausgestrahlt und vergangenes Jahr neu aufgelegt wurde. Die deutsche Synchronsprecherin einer der Protagonistinnen wird ebenfalls in Bruck zu Besuch sein. „In der Szene kennt man sie gut“, erklärt Lewinsky. Außerdem wird Synchronsprecherin Beate Pfeiffer einen Workshop geben, bei dem sich Laien in ihrem Metier versuchen können. Am Samstagabend gibt es zusätzlich ein Konzert rund um die Serie Sailor Moon. „Allgemein wird es sehr abwechslungsreich“, verspricht Lewinsky. Denn: Während sich die Verkleideten vor allem draußen und in ihren Umzieh-Ecken (Cosplay-Corners) rumtreiben, gibt es in der Tenne einen großen Flohmarkt. Im Stadtsaal treten Show- und Tanzgruppen auf. Außerdem gibt es einen Gamesroom für Videospiele, einen Bereich mit Trading Card Games und dem japanischen Spiel Go. 

Die Öffnungszeiten

Fr. 14 bis 23 Uhr, Sa. 10 bis 23 Uhr, So. 10 bis 18 Uhr. Karten nur noch vor Ort: Fr. und So. 13 Euro, Sa. 21 Euro. Eltern zahlen den halben Preis.

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