Aus dem Gerichtssaal

Brucker wegen Sex mit 13-Jähriger angeklagt

Fürstenfeldbruck - Weil er als 18-Jähriger Sex mit einer 13-Jährigen hatte, stand ein Brucker nun vor dem Amtsgericht. Der Mann, der mittlerweile 24 ist, wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes angeklagt, weil das Mädchen zum damaligen Zeitpunkt noch keine 14 Jahre alt war.

Provoziert hatte die Klage ein Mann, der die mittlerweile 18-Jährige laut ihren Erzählungen bestalkt hatte. Er behauptete bei der Polizei, dass der Brucker das Mädchen vergewaltigt, eingesperrt und anderen Männern angeboten hätte.

Vor fünf Jahren hatte der Brucker tatsächlich eine Beziehung mit der jungen Frau aus Lindau. Damals wohnte er selbst noch bei seinen Eltern in der Nähe des Bodensees. Mutter und Vater der damals 13-Jährigen hatten das Paar davor gewarnt, gesetzlich verbotene Zärtlichkeiten auszutauschen. Doch die beiden schliefen miteinander. Das gestand der Brucker auch ein. Laut seiner Aussage war es einvernehmlich zum Beischlaf gekommen. Auch die Aussage der mittlerweile 18-Jährigen deckte sich mit den Angaben ihres damaligen Freundes.

Mädchen sagt: "Beziehung war schön"

„Ich war sehr verliebt, zum ersten Mal in meinem Leben“, sagte sie. Die Beziehung sei sehr schön gewesen. Unumwunden gab auch sie zu, mit dem Angeklagten geschlafen zu haben. Es sei „einvernehmlich und sehr schön“ gewesen. Sie sei zu nichts gezwungen und niemals von dem Brucker vergewaltigt worden. Am Ende wurde der 24-Jährige nicht verurteilt. Denn zum angeblichen Tatzeitpunkt war er noch keine 21 Jahre alt und fiel damit unter das Jugendstrafgesetz. (sus)

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