Brückenfest-Organisator ist frustriert

Grafrath - Die zweite Auflage des Brückenfestes kam heuer bei den Bürgern wieder gut an. Bei Organisator und FWE-Rat Benno Reischl herrscht dagegen Frust pur.

Es geht um die Kosten für den Stromanschluss und -verbrauch für die Vereinsstände auf dem Fest.

„Wir diskutieren hier oft genug um was weiß ich für Beträge. Dagegen ist das doch Peanuts“, schimpfte Reischl jetzt im Gemeinderat. Letzterer hatte offenbar in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, dass die Vereine die Kosten aus ihren eigenen Gewinnen zu tragen haben. Warum die Entscheidung hinter verschlossenen Türen fiel, ist heute nicht einmal mehr Bürgermeister Hartwig Hagenguth klar: „Eigentlich gab es keinen Grund, das nichtöffentlich zu behandeln.“

Reischl ist der Ansicht, dass die Gemeinde die Stromkosten tragen solle, schließlich sei die Kommune auch als Veranstalter aufgetreten. Während die Räte offenbar bereits zuvor signalisiert hatten, die Anschlusskosten von nicht ganz 200 Euro zu übernehmen, waren in der nun öffentlichen Debatte die Verbrauchskosten noch umstritten. Das Problem: Die genaue Höhe der Kosten liegt noch nicht vor.

„Ich würde schon gerne wissen, über welchen Betrag wir hier reden“, sagte CSU-Rat Günter Gaillinger und forderte damit Reischls „Peanuts“-Ausspruch heraus. Letztlich entschieden die Räte auch ohne Vorlage der Abrechnung mit 8:6 Stimmen, dass die Gemeinde die Verbauchskosten übernimmt. Den Frust bei Reischl minderte das aber nicht mehr: „Das nächste Brückenfest kann organisieren wer will. Ich nicht mehr.“

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