FC Eichenau

Büro kommt Fußballer teuer

Eichenau – Teuer zu stehen kommt den FC Eichenau die Nutzung von Vereinsbüro und Besprechungsraum. Rund 15 000 Euro kostete beides zusammen allein in den vergangenen vier Jahren.

Das hat der zweite Vorsitzende Gerold Janik zusammengerechnet. Laut dem Fußballverein ist das zu viel, um auch den Verpflichtungen im Spiel- und Trainingsbetrieb aller Mannschaften auf Dauer in guter Qualität gerecht zu werden. Deshalb beantragte der FC Eichenau nun einen einmaligen Zuschuss für die Betriebskosten. Die Begeisterung darüber hielt sich im Gemeinderat aber in Grenzen.

Die Art und Weise, wie der Antrag gestellt wurde, stieß Sebastian Niedermeier (FW) sauer auf: „Ein paar Zeilen per Mail schreiben und 15 000 Euro fordern, ist nicht die feine Art.“ Sportreferent Elmar Ströhmer (FW) sah für den FCE noch eine andere Möglichkeit, die Vereinskasse zu entlasten. Ströhmer verwies auf den Eichenauer SV, bei dem er Vorsitzender ist. Bei der Delegiertenversammlung im März werde über eine Gebührenerhöhung gesprochen. „Die Fußballer sollten auch darüber nachdenken“, sagte Ströhmer. Eine moderate Anhebung sei zu verkraften.

Dem entgegnete CSU-Fraktionssprecher Dirk Flechsig, dass der Verein gute Jugend- und Mitgliedsarbeit leiste. Rund 4000 Euro pro Jahr fehlen dort laut Angaben des Vereins. Der zweite Vorsitzende Janik hatte darauf verwiesen, dass man Einsparungen vorgenommen und bereits Finanzreserven angegriffen habe.

Die Gemeindeverwaltung wiederum erklärte, dass der Verein für die Verpachtung der Gaststätte in den vergangenen vier Jahren 24 000 Euro kassiert habe. Letztendlich billigte der Gemeinderat den Zuschussantrag, versah ihn aber mit einem Sperrvermerk. Es bestehe noch Klärungsbedarf, hieß es. Zwischen den Fraktionen und dem Verein sollen noch Gespräche geführt werden. (hk)

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