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Günter Kaul, der Mitbegründer von Marthashofen, überreicht Ursula Messner-Rau das Kindergarten-Verdienstkreuz. 

Abschied nach 36 Jahren 

Buntes Verdienstkreuz für Kita-Leiterin

 „Der Ruhestand hat eine Tücke – es klafft eine Lücke“: Das (und vieles mehr) ist gedichtet worden, als Ursula Messner-Rau nach 36 Jahren im Waldorf-Kindergarten Marthashofen verabschiedet wurde. Sie übergibt die Leitung an ihr Kollegium.

Marthashofen –Die Abschiedsfeier fand im großen Dachsaal des Altenwerks mit rund 250 großen und kleinen Gästen statt. Kinder, Eltern und Kollegen boten Messner-Rau einen Nachmittag voller Fröhlichkeit, Herzlichkeit und Wärme – Attribute, die sie alle all die Jahre an der Leiterin geschätzt hätten.

Günter Kaul, Mitbegründer von Marthashofen, beschrieb Messner-Rau als „ein Glück, das für Marthashofen zur rechten Zeit auftauchte“. Sie sei ununterbrochen schöpferisch tätig gewesen, habe erst mit einer kleinen Kindergartengruppe begonnen, dann eine weitere Gruppe in der Jugendstil-Villa aufgebaut, eine dritte im unteren Haus und schließlich sogar eine Krippe eingerichtet und sich dem Waldorfprinzip damit sogar ein wenig entlehnt. Kaul lachte und meinte, die Eröffnung des Neubaus stehe Messner-Rau aber noch bevor.

Die Pläne für das neue Haus sind schon fertig – und an diesem Nachmittag konnte es in Miniaturform bewundert werden. Spatenstich ist heuer, voraussichtliche Eröffnung 2018. Kaul schloss seine Worte mit der Überreichung des „Bunten Verdienstkreuzes“ an Ursula Messner-Rau.

Mit in den Ruhestand nahm die Gefeierte viele Worte des Lobes und die Eindrücke aus zahlreichen bunten Darbietungen. Ehemalige überreichten ihr Fotoalben mit über 200 Bildern früherer Kindergartenkinder, die nun teils erwachsen sind und schon ihren eigenen Nachwuchs in Marthashofen gut betreut wissen.

Immer wieder wurde betont, wie umfassend sich Messner-Rau um alles gekümmert habe. So wundert es nicht, dass die Leitung des Kindergartens an vier ihrer langjährigen Kolleginnen übertragen wird. 

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