In Bruck

Bus-Streit: Eltern rechnen Kosten aus

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 Fürstenfeldbruck – Der Streit um die Abschaffung des Schulbusses zwischen der Buchenau (Senserbergstraße) und der Grund- und Mittelschule Nord schwelt weiter.

Nun haben die betroffenen Eltern eine Kostenaufstellung errechnet. Diese soll zeigen, dass die Stadt sich nicht – wie in den Sitzungen bekanntgegeben – zwischen 30 000 und 50 000 Euro spart. Im Gegenteil: Laut den Berechnungen eines Elternpaares zahle die Stadt sogar drauf, wenn sie auf den ÖPNV umstellt.

In ihrer Auflistung geben die Fürstenfeldbrucker an, dass die drei Busse der Firma Enders, die momentan im Einsatz sind, pro Tag 496 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer kosten würden. Nun nahmen sie das Jahr 2016 mit insgesamt 186 Schultagen als Rechengrundlage. Sie stellten die Kosten für den Buchenauer Bus denen für ein MVV-Ticket pro Schüler (insgesamt seien es 64) plus zwei zusätzlichen Schulweghelfern (600 Euro pro Monat) gegenüber. Somit entstünden nach Rechnung der Buchenauer Zusatzkosten von 624 Euro. Außerdem liege der Schulbus pro Kind bei 3,38 Euro pro Tag und Schüler.

Der Hintergrund: Die Stadt muss die Schulbusse aus der Buchenau auf den MVV umstellen. Dazu ist sie rechtlich angehalten. Die Eltern aber wollen, dass ihre Kinder weiterhin mit einem separaten Bus fahren. Sie fürchten, dass der Weg zu gefährlich ist. Eine Entscheidung fällt nächste Woche im Stadtrat.  

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