Bei Mittelstetten

Gute Aussichten auf ein Radwegstück

Mittelstetten - Ein Radweg soll Brucker und Wittelsbacher Land künftig verbinden. Zumindest ein kleines Teilstück scheint auf einem guten Weg.

Wie Bürgermeister Andreas Spörl (CSU) im Gemeinderat bekanntgab, ist sich die Gemeinde mit den beiden Eigentümern auf der Westseite der Kreisstraße zwischen Tegernbach und der Grenze zum Landkreis Aichach-Friedberg grundsätzlich einig. Der eine Landwirt tauscht seine Äcker mit Grund der Gemeinde, der andere verkauft einen schmalen Streifen.

Die auf Mittelstettener Flur rund 650 Meter lange Verbindung entsteht größtenteils auf einem bestehenden Grasweg, der allerdings einige Lücken aufweist. Die endgültige Breite steht noch nicht fest, hängt auch von den Ausbauplänen der Gemeinde Ried ab, die auf der Friedberger Seite für den Anschluss sorgen soll.

Für Spörl ist eine sichere Route für Fußgänger und Radler „längst überfällig“, wie er dem Tagblatt sagte. Bei schönem Wetter seien täglich bis zu 50 Inliner, Nordic Walker oder eben auch Radler auf dem Weg von oder zur Meringer Eisdiele auf der Kreisstraße unterwegs. Die allerdings dient nicht nur der Verbindung zweier kleiner Ortschaften, sondern ist auch eine „beliebte Segmüller-Ausweichroute“.

Komplizierter sind die Grundstücksgeschäfte für andere Teilstücke einer durchgehenden Radweg-Verbindung. Zwischen Mittelstetten und dem Ortsteil Tegernbach gibt es auf jeder Straßenseite bis zu einem Dutzend Eigentümer. Und über Grundabtretungen zwischen Hattenhofen und Mittelstetten entlang der Bundesstraße 2 wird seit Jahren ohne Erfolg gesprochen.

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