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Beim Ehrenabend: Margit Krepold-Diemer (2.v.l.) und Gabriele Steiskal (2.v.r.) sind überzeugte Blutspenderinnen. Mit Katrin Lauer (ehrenamtliches BRK-Mitglied) und der stellvertretenden Geschäftsführerin Rosa Collingro (r.) vom BRK-Kreisverband Fürstenfeldbruck stoßen sie auf ihre 75 Blutspenden an.  

Darum spenden sie regelmäßig Blut

Landkreis – Rund 200 treue Blutspender aus ganz Oberbayern waren zu Gast bei der Ehren-Gala des Bayerischen Roten Kreuzes in Fürstenfeld. Unter ihnen: zwei verdiente Spenderinnen aus dem Landkreis. Doch warum lassen sie sich eigentlich immer wieder pieksen?

Gabriele Steiskal aus Germering und Margit Krepold-Diemer aus Moorenweis haben sich bereits jeweils 75 Mal pieksen lassen, sprich sich mit jeder Spende 0,5 Liter Blut für die Allgemeinheit abnehmen lassen. Beide haben in ihrer Blutspendelaufbahn zusammen über 85 Liter Blut abgegeben.

Gabriele Steiskal erinnert sich noch an den Moment, als sie das erste Mal auf der Liege lag: „Das war am 2. Juli 1986, also vor über 30 Jahren – ich bin damals gemeinsam mit meinem Mann zu meiner ersten Blutspende gegangen“, erzählt die 63-Jährige Verwaltungsangestellte.

Sie arbeitet im Rathaus Planegg und macht, wie sie betont, gerne Werbung für diese gute Sache. Längst habe sie auch Verwandte und Bekannte davon überzeugt, es ihr gleichzutun. „Ich spende bis zu viermal jährlich Blut und ohne Blutspende bin ich quasi auf Entzug“, scherzt die 63-Jährige. Ihre Blutgruppe lautet „0-Positiv“ – wie bei rund 35 Prozent der Spender bayernweit. Sie selbst war noch auf keine Transfusion angewiesen, ihr Mann allerdings schon. „Eine Direktspende seiner Schwägerin, die die gleiche Blutgruppe wie mein Mann hat, konnte ihm bei einer schweren Erkrankung helfen“, sagt sie.

Allein schon deshalb seien die knapp zwei Stunden, die man pro Spende investieren müsse, gut angelegte Zeit. Auch Margit Krepold-Diemer ist überzeugte Spenderin – sie nahm sich seinerzeit ihren Bruder zum Vorbild. „Als er 18 Jahre alt war, ging er erstmals zur Blutspende und ich eiferte ihm mit Erreichen meiner Volljährigkeit nach“, erinnert sich die 47-jährige Metzgereifachverkäuferin und dreifache Mutter mit der relativ seltenen Blutgruppe AB-Positiv. „Mein Mann hat bereits 115 Mal Blut gespendet.“

Angst war für beide Frauen nie ein Grund, von einer Spende Abstand zu nehmen: „Uns geht es richtig gut danach und das Blutspenden gehört für uns längst zum Leben mit dazu.“

Angi Kiener

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