+
Beispielfoto: Marihuana Joint

Aus dem Gerichtssaal

Dealer (39) nutzt Auto in Tiefgarage als Drogen-Lager

Er war einer von vielen Dealern in Oberbayern, der durch das Geständnis eines anderen Dealers ins Straucheln geriet. Seit Freitag vergangener Woche muss sich ein Mann aus dem Kosovo wegen Drogenhandels vor dem Landgericht München II verantworten.

Puchheim – Der 39-Jährige hatte zwischen Herbst 2015 und Frühjahr 2016 in Puchheim mit Kokain und Marihuana gedealt. Als Lager diente ein Auto in einer Tiefgarage. Der Angeklagte räumte die Vorwürfe ein, Abnehmer oder Lieferanten nannte er nicht. Zu groß war offenbar die Verwicklung in andere Verfahren.

Das zeigte sich auch an den Zeugen. Einer war gar aus der Strafhaft im westfälischen Bochum nach München gebracht worden. Einem anderen Mann stand das Verfahren noch bevor, weshalb er sich wie der Bochumer auf sein Aussage-Verweigerungsrecht berief und nichts sagte. Der Vorsitzende Richter kannte gar die meisten Zeugen-Namen aus anderen Prozessen. Momentan verhandelt er verschiedene Drogen-Verfahren gleichzeitig.

Das Kuriose an der Puchheimer Geschichte war der seltene Lagerort in einem Auto. In einer Sporttasche im Kofferraum hatte der Angeklagte das Marihuana aufbewahrt, das Kokain lag in einem grünen Kulturbeutel unter dem Fahrersitz. Insgesamt hatte der Mann 4,5 Kilo Marihuana und 220 Gramm Kokain umgesetzt. Der Prozess dauert an.  wal

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorfahrt missachtet – Motorradfahrer (25) schwer verletzt
Am frühen Donnerstagmorgen passierte bei Mammendorf ein schwerer Unfall. Ein 16-Jähriger musste danach ins Krankenhaus.
Vorfahrt missachtet – Motorradfahrer (25) schwer verletzt
Neue Rektorin ist schon mitten in der Arbeit
Die Geltendorfer Grundschule hat eine neue Leiterin: Monika Völk. Die 56-Jährige freut sich auf die direkten Kontakte in einer kleineren Schule.
Neue Rektorin ist schon mitten in der Arbeit
Straßensperre in der Unteren Au beendet
Fünf Tage war der Supermarkt in der Unteren Au von der Außenwelt quasi abgeschnitten. Die Teerarbeiten auf der Staatsstraße sind zwar früher fertig geworden als geplant …
Straßensperre in der Unteren Au beendet
Urnengemeinschaftsgrab entlastet Angehörige
Auf den örtlichen Friedhöfen könnte es bald eine neue Bestattungsmöglichkeit geben: das Urnengemeinschaftsgrab.
Urnengemeinschaftsgrab entlastet Angehörige

Kommentare