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Bahnhöfe

Zughalte im Westkreis: Hoffnung auf neue Ministerin

Für Verkehrsfragen ist jetzt Ilse Aigner als Ministerin zuständig. Das nimmt der Stimmkreisabgeordnete Reinhold Bocklet (CSU) nun zum Anlass, ihr die notwendige Erhöhung der Regionalzughalte an den Bahnhöfen Althegnenberg, Haspelmoor und Mammendorf ans Herz zu legen.

Bocklet verweist in seinem Schreiben auf die Unterstützung der Petition der Gemeinden im nordwestlichen Landkreis Fürstenfeldbruck durch den Wirtschaftsausschuss des Landtags, der auf Antrag der CSU-Fraktion einstimmig das Anliegen der drei Gemeinden unterstützt hat. Der Stimmkreisabgeordnete hatte seine Fraktionskollegen von der Berechtigung des Anliegens der Petenten überzeugen können, sodass ein einstimmiger Beschluss gegen den Willen der Staatsregierung zustande kam, der lediglich die Einschränkung der Rücksichtnahme auf vom Fernverkehr zwingend benötigte Trassen enthält.

Ziel der Petition ist es, dass im Rahmen der anstehenden Neuausschreibung der „Augsburger Netze“ für die Bahnhalte Althegnenberg, Haspelmoor und Mammendorf ergänzend zum bestehenden Angebot der durchgehende Stundentakt an sämtlichen Wochentagen bis einschließlich Mitternacht eingeführt wird, erklärt Bocklet, der in engem Kontakt mit dem Verkehrsausschuss der nordwestlichen Landkreis-Gemeinden steht. Außerdem soll ein zusätzlicher werktäglicher Halt in Richtung München in der Zeit zwischen 6.15 Uhr und 7.30 Uhr eingeplant werden.

Landtagsvizepräsident Bocklet hat seinem Schreiben auch eine von Althegnenbergs Bürgermeister Dosch übergebene Aufstellung beigefügt, aus der hervorgeht, dass 40 Zughalten an der Station Kissing/St. Afra lediglich zwölf Zughalte in Althegnenberg gegenüberstehen. Aus dieser Gegenüberstellung sei die Benachteiligung der nordwestlichen Gemeinden unschwer zu ersehen.

Bocklet hat gegenüber der CSU-Ortsvorsitzenden Regina Schlegtendal von Althegnenberg außerdem versichert, dass er die neue Staatsministerin Aigner sofort nach ihrer Amtseinführung mit dem Thema befasst habe.

Ergänzend weist Bocklet in seinem Schreiben noch darauf hin, dass die Gemeinde Althegnenberg einen weiteren Park-and-Ride-Platz Ende 2017 fertiggestellt habe, weil die Bahnverbindungen sehr gut angenommen würden. „Zusätzliche Zughalte entlasten auch den Siedlungsdruck im Raum München, weil sie die Attraktivität des Wohnens im weiteren Umfeld erhöhen. Damit kommen sie auch Deinem anderen Aufgabenfeld, der Förderung des Wohnungsbaus, entgegen“, heißt es in dem an Aigner gerichteten Schreiben.

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