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Dieser Zaun entstand am Schulzentrum in Puchheim.

Am Schulzentrum in Puchheim

Dieser Zaun verbindet Flüchtlinge und Schüler

Puchheim - Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Riesen-Mikado. Doch was sich hinter dem Gefüge bunter Bambushölzer verbirgt, ist viel größer:

Es geht um die Botschaft, dass Zäune nicht nur trennen, sondern auch verbinden können. In diesem Fall deutsche Schüler und Asylbewerber, die derzeit in deren Turnhalle leben. Initiatoren sind Puchheimer Gymnasiasten. Im P-Seminar Kunst von Lehrerin Brigitte Scheuring verwirklichten sie das sozial-künstlerische Projekt. Eigentlich sollte das am Jugendzentrum aufgebaut werden. Das scheiterte aber aus Termingründen. Eine schnelle Alternative musste her.

 Den rettenden Einfall hatten schließlich zwei Schüler. Warum nicht das Projekt gemeinsam mit den Asylbewerbern gestalten? Seit Schuljahresbeginn wohnen diese auf dem Schulgelände. Ihr Areal ist mit Bauzäunen vom Pausenhof getrennt. Jetzt haben sie aber gemeinsam etwas geschaffen. „Der Mikado-Zaun steht dafür, dass wir diese Grenze nicht wollen“, erklärt Ideengeber Daniel Pavel. „Wir sind alle Menschen, warum sollte man die trennen?“ Bewundern kann man das Kunstwerk voraussichtlich noch bis Frühjahr

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