Josef Müller

Brucker schreibt Memoiren

FBI und Drogendealer jagen Millionenbetrüger durch die halbe Welt

Fürstenfeldbruck - Er sitzt im Rollstuhl, hat für einen US-Drogendealer 40 Millionen Dollar nach Deutschland geschmuggelt, wurde vom FBI gejagt. Im Tagblatt packt der Brucker Millionenbetrüger Josef Müller aus.

Steuerberater hat er gelernt, als Konsul von Panama wurde er bekannt, in der Münchner Schickimicki-Szene war er ein gefragter Geldanleger. Josef Müller hat Millionen verdient, lebte in Saus und Braus. Dann schmuggelte er für einen Drogendealer aus Florida 40 Millionen Dollar nach Bayern. Eigentlich sollte er das Geld "sauber" anlegen. Doch Müller verzockte alles an der Börse. Quer durch die USA jagte in das FBI, erst in Wien wurde der 50-Jährige dann geschnappt und wanderte in den Knast. Auch der Drogenhändler wurde dingfest gemacht, bekam in den Staaten dreimal lebenslänglich aufgebrummt. Doch nach einem Deal mit dem Staatsanwalt wurde er unlängst freigelassen. Jetzt will er sein Geld zurück und war sogar schon in München. Denn auch Müller ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Angst vor Rache hat der gebürtige Brucker aber nicht. Vielmehr grenzenloses Gottvertrauen. Denn Müller hat sich mittlerweile einer christlichen Glaubensgemeinschaft angeschlossen. Und seine Memoiren geschrieben, die mit seinem Freund, dem ehemaligen Tatort-Kommissar Charles Brauer, bei der Frankfurter Buchmesse vorgestellt hat.

Das Tagblatt hat Müller in seiner Brucker Wohnung besucht. Dort hat er noch mal so richtig ausgepackt. Die ganze Story am Mittwoch in der Printausgabe.

Peter Loder

Auch interessant

Kommentare