Sepp Huber verstarb im Alter vonerst 56 Jahren.

Nachruf

500 Trauernde begleiten ihren Bergfreund auf seinem letzten Weg

Sein völlig überraschender Tod lässt die Familie um Ehefrau Tine und seine langjährigen Freunde und Weggefährten fassungslos und unendlich traurig zurück: Sepp Huber ist bei einem Skiurlaub im französischen Le Menuires verstorben. Er wurde nur 56 Jahre alt. Seine Freunde fanden ihn leblos im Hotelbett.

Egenhofen –  „Er fühlte sich nicht so wohl und sagte seinen Freunden, er wolle deshalb lieber nicht mit auf die Piste, sondern sich ausruhen“, erzählt Irmi Gschwandtner, eine langjährige Freundin der Familie. „Es ist immer noch unfassbar für uns alle, denn er lebte so gesund.“

Sepp Huber war vor allem in der Skiabteilung des Vereins besonders aktiv. Er brachte vielen Kindern das Skifahren bei“, sagt der Vorsitzende des SC Oberweikertshofen, Josef Kraut. Im Verein engagierte sich Sepp Huber vier Jahre in der Vorstandschaft und war sechs Jahre Jugendfußballtrainer und Kapitän der Senioren-Mannschaft.

Der gelernte Landmaschinentechniker arbeitete seit 1984 beim Brucker Fliegerhorst als Vorarbeiter in der Schlosserei bei der Technischen Betriebsgruppe. Auch im Kollegenkreis bleibt er in bester Erinnerung, denn: „Immer wenn er einen Raum betrat, hatte er ein Lächeln auf den Lippen, das einfach positiv und ansteckend war“, sagte sein Vorgesetzter bei der Beerdigung. Weit über 500 Menschen kamen zur Trauerfeier, um von Sepp Huber Abschied zu nehmen und ihm auf seinem letzten Weg die Ehre zu erweisen.

Der gebürtige Dachauer zog 2011 nach Egenhofen. Gleich im Oktober heiratete er seine Tine, die er ein Jahr zuvor bei einer Zwei-Tages-Skifahrt des SC Oberweikertshofen kennengelernt hatte. „Zwischen meiner Mama und Sepp hat es von Anfang an sehr, sehr gut gepasst. Quasi wie die Faust aufs Auge. Denn sie hatten die gleichen Interessen, liebten die gleichen Sportarten und hatten die gleiche positive Einstellung zum Leben“, sagt die Tochter der Witwe, Julia Weichenberger.

Ein weiterer Lebensmittelpunkt des Verstorbenen war die Berghütte in Kufstein, die er gemeinsam mit seinem Freund Manfred Weindl mit viel Liebe renoviert hat. Seit 2010 verbrachte er dort viele gesellige und sportliche Auszeiten. „Wir sind einfach froh, ihn kennengelernt zu haben. Sepps Humor, seine vielseitigen Interessen, seine Herzlichkeit und seine Hilfsbereitschaft haben unsere Begegnungen immer zu einzigartigen und freudigen Ereignissen gemacht“, sagt Irmi Gschwandtner. akk

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