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Auf einem Thron: Dieter Werner bei seiner Verabschiedung in der Brucker Richard-Higgins-Grundschule. 

Neuer Rektor 

Er jongliert mit 120 Schülern in Aufkirchen

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Die Grundschule Aufkirchen bekommt mit Beginn des Schuljahres auch einen neuen Rektor. Dieter Werner folgt Anna-Maria Neider nach, die in Ruhestand ging.

Aufkirchen – Es wird wieder eine erste Klasse sein, die Dieter Werner unterrichtet. „Die Kinder und ich, wir fangen dann gemeinsam an“, freut sich der 53-Jährige auf seine Aufgabe als neuer Rektor der Grundschule in Aufkirchen. Werner folgt auf Anna-Maria Neider, die sich nach 15 Jahren als Leiterin in den Ruhestand verabschiedete.

Seine Vorgängerin kennt Werner, der mittlerweile in Emmering lebt, nicht erst seit deren offizieller Verabschiedung. Auch als Vater hatte er bereits Kontakt mit Neider: Tochter und Sohn, inzwischen 22 und 19 Jahre alt, besuchten die Grundschule im Egenhofener Ortsteil.

Und auch das mit der ersten Klasse kennt Werner bereits von seiner alten Wirkungsstätte. An der Richard-Higgins-Grundschule in Fürstenfeldbruck war er zuletzt neun Jahre Konrektor. Dort hat er immer erste und zweite Klassen unterrichtet. „Es ist schön, die Kinder in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten“, sagt er.

Die Mädchen und Buben der 1c der Brucker Schule haben es ihm zum Abschied gedankt. „Wir haben ein Lesefest veranstaltet“, so Werner. Und von jedem Kind habe es noch einen extra gestalteten Blumengruß gegeben. Der ganz große Bahnhof, die offizielle Verabschiedung, war für Werner ein großer emotionaler Moment. „Das zeigte die Verbundenheit innerhalb der Schule.“ Die Zusammenarbeit mit Rektorin Tanja Stock sei da einbezogen.

Viele Erfahrungen habe er in Bruck gemacht, sagt Werner. „Weil es eine große Schule war mit Kindern aus vielen Nationen und mit vielen Themen.“ Dazu gehörten im vergangenen Jahr auch die Planungen zum Neubau einer Schule, woran der gebürtige Münchner mitgearbeitet hat. Außerdem engagierte er sich in der Arbeitsgruppe Akrobatik. „Das hat sehr viel Spaß gemacht, weil ich selber auch gerne mal jongliere.“

Die Schule in Aufkirchen weist mit rund 120 Schülern zwar nur ungefähr ein Viertel der Zahl der alten Wirkungsstätte auf. „Wir haben aber in Aufkirchen ebenfalls Vielfalt“, betont Werner. Das „Wir“ am Anfang des Satzes zeigt, dass Werner schon gut angekommen ist in Aufkirchen. Er wird dort auf ein Kollegium treffen, das im Grundschulbereich Seltenheitswert hat: „Wir haben drei Männer als Klassenleitung“, sagt Werner und schmunzelt. Um die 40 Prozent, so eine Quote werde es in Bayern nicht so oft geben.

Dass er Lehrer werden würde, habe sich bereits früh ergeben. „Ich habe mit meinen Geschwistern oft Schule gespielt“, erinnert sich Werner. Seine Referendarzeit hat er von 1989 bis 1991 in Maisach absolviert. Es folgten zwei Jahre in der Klosterschule in Dachau und 15 Jahre in Altomünster, ehe er nach Fürstenfeldbruck kam.

Beruflich und privat viel herumgekommen

„Ich war schon gut unterwegs“, sagt Werner. Das gilt auch für sein Hobby. „Ich reise gerne, eher in südliche Länder. Letztes Jahr habe ich mir mit Kuba einen Traum erfüllt.“ Ebenso gern ist Werner aber in der Region zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Dazu passt, dass Werners Vorgängerin Neider die Idee eines „Walking-Busses“ für Pischertshofen ins Gespräch gebracht hat. Zwei Erwachsene sollen Kinder auf einer festen Route zu Fuß durch den Ort bis zur Schule begleiten – um den Einsatz von Eltern-Taxis einzudämmen.

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