Die Mehrzweckhalle in Aufkirchen wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Im Gebäude ist auch eine Gaststätte untergebracht.
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Die Mehrzweckhalle in Aufkirchen wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Im Gebäude ist auch eine Gaststätte untergebracht.

Aus dem Gemeinderat

Auftakt zur Sanierung der Mehrzweckhalle in Aufkirchen

  • Eva Strauß
    vonEva Strauß
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Die Mehrzweckhalle in Aufkirchen ist in die Jahre gekommen. Doch wie soll es mit dem Gebäude, dass aus den 1970er-Jahren stammt, weitergehen? Eine Machbarkeitsstudie soll nun die Optionen ausloten.

Egenhofen – „Uns ist allen klar, dass man da was machen muss“, sagte Bürgermeister Martin Obermeier (Neue Liste Egenhofen/NLE) zu Beginn des Tagesordnungspunktes im Gemeinderat. Manchmal zeige sogar schon der Geruch beim Betreten des Gebäudes an, dass dringender Sanierungsbedarf bestehe. Auch der Brandschutz müsse überprüft werden.

Im Raum stehen ein Abriss, ein Teil-Abriss, ein kompletter Neubau oder eine Sanierung. Als erster Schritt soll nun der tatsächliche Sanierungsbedarf der Halle festgestellt werden. Dazu erstellt ein Architekturbüro eine Machbarkeitsstudie. Der Gemeinderat hat Obermeier ermächtigt, diese in Auftrag zu geben. Der Rathauschef geht davon aus, dass das Ergebnis Anfang nächsten Jahres vorliegen wird.

Die gebäudliche Situation bei der Mehrzweckhalle ist kompliziert. Denn zum einen befinden sich dort auch eine Gaststätte und eine Wohnung. Zum anderen grenzt das Feuerwehrhaus als Anbau direkt an die Halle an. Anton Schräfl (WGE/Wählergruppe Egenhofen) meinte deshalb, dass man auch untersuchen müsse, welche Auswirkungen ein Abriss auf das Feuerwehrhaus und die Gaststätte habe. Anton Kiser regte an, dass man die Nutzer, also die Vereine, miteinbeziehen sollte.

Das wird aber wohl erst später passieren. Der Gemeinderat beschloss, erst einmal nur eine Bestandsaufnahme machen zu lassen. Als Kosten für die Machbarkeitsstudie sind derzeit 10 000 Euro vorgesehen. Im Haushalt sei aber laut Obermeier deutlich mehr für die Mehrzweckhalle eingestellt. So sei es auch kein Problem, den Auftrag gegebenenfalls zu erweitern. Das Gremium forderte zudem, dass das Architekturbüro Zwischenberichte abgeben soll.

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