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Die Doppelstock-Containeranlage ist da: In wenigen Wochen werden in Sichtbeziehung zum Kirchturm 18 elternlose junge Flüchtlinge einziehen.

Bauarbeiten laufen

Container für 18 junge Flüchtlinge

Aufkirchen - 18 junge Flüchtlinge kommen demnächst in Containern in Aufkirchen unter. Die Bauarbeiten laufen.

Als sich die Bürger aus allen Gemeindeteilen Egenhofens am Montagabend nach Aufkirchen aufmachten, um dort die jährliche Bürgerversammlung zu besuchen, blieben sie vor der Mehrzweckhalle erst einmal überrascht stehen: Denn auf der gegenüberliegenden Straßenseite erhebt sich ein Containerriegel, rund 20 Meter lang und über fünf Meter hoch – die Doppelstock-Anlage für 18 elternlose jugendliche Flüchtlinge, von der in den vergangenen Wochen mehrfach die Rede war.

Bürgermeister Josef Nefele erklärte in der Versammlung: „Die Caritas wird die jungen Menschen 24 Stunden am Tag betreuen, Security ist ebenfalls rund um die Uhr da.“ Anwohnerin Britta Lott fragte, wann mit den neuen Mitbürgern zu rechnen sei. Landrat Thomas Karmasin antwortete: „Die sind im Prinzip schon da.“ Es müsse nur noch die Infrastruktur eingerichtet werden.

Nefele rechnet dafür mit drei bis fünf Wochen. Er bot dem Landrat an, dass die Gemeinde und der Landkreis beim Bau des Bürgersteigs kooperieren könnten, ebenso bei der Begrünung der Anlage: „Denn so kann es nicht bleiben.“

kra

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