Unterschweinbach

Debatte um neuen Dorfplatz ist eröffnet

Es tut sich was in Unterschweinbach. Etwas mehr als 50 Bürger haben am Montagabend über die Planung des neuen Dorfplatzes diskutiert. Viele Interessen müssen vertreten werden. Doch es gibt teilweise auch Konsens.

Unterschweinbach Recht harmonisch ging es zu im Rathaus-Sitzungssaal. Es wurden verschiedene Ideen präsentiert und im Anschluss diskutiert. Allen voran die Erweiterung des Friedhofs, die Parkplatzsituation im Ortskern, der momentane Standort des Wertstoffhofes, der Bau eines Aufenthaltsraums für bis zu 100 Personen und die mögliche Errichtung eines Versorgungshäusl mit WC sorgten für Diskussionsstoff.

Bürgermeister Josef Nefele präsentierte zunächst eine Auflistung mit 15 Diskussionspunkten. Darauf befanden sich auch der Maibaum, ein möglicher Dorfbrunnen, die Gehwegverbreiterung beidseitig der Kreisstraße, ein Schutzstreifen an der Ostseite, die Begrünung des Kriegerdenkmals, Ladestationen für E-Bikes sowie eine Sirene. Diese Auflistung soll lediglich als Diskussionsgegenstand dienen und den Bürgern aufzeigen, was eventuell möglich wäre. „Wir wollen konsequent planen, sodass es fürs Ortsbild was hergibt“, sagte Nefele. Über den Abend hinweg wurde immer wieder klar: Die Unterschweinbacher sollen mitbestimmen können, was aus ihrer Ortsmitte wird.

Visitenkarte der Gemeinde

In dieses Horn blies auch das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Kronenbitter aus Kottgeisering. Es hatte bereits die Ortsmitte in der eigenen Gemeinde gestaltet hat, und stellte nach der Präsentation des Bürgermeisters ebenfalls einige Kriterien vor, die für Unterschweinbach wichtig sein könnten. Unter der Überschrift „Was sollte ein Dorfplatz können?“, waren Begriffe wie Aufenthaltsqualität, Treffpunkt, Visitenkarte der Gemeinde, Identifikationsort und kulturelle Mitte aufgelistet. Max-Joseph Kronenbitter und seine Frau wollen auf einer möglichst breiten Basis arbeiten. In einer zweiten Bürgerbeteiligung soll es dann konkreter werden. Wann die stattfindet, ist noch unklar.

Bei der Debatte gaben einige Bürger den Architekten noch Ideen und Wünsche mit auf den Weg. Ein neuer Vorschlag wurde gleich im Keim erstickt: Die Kreisstraße in östliche Richtung zu verlegen. „Das ist nicht diskutabel“, sind sich ein Großteil der Unterschweinbacherin einig. Einig waren sich die meisten jedoch dabei, dass der neue Dorfplatz eine Mischung aus kulturellem- und Gemeindemittelpunkt werden soll. Ein Budget ist für das Projekt noch nicht vorgesehen. Eines ist jedoch schon klar: „Es wird vorausgesetzt, dass sich die Vereine finanziell beteiligen“, sagte Nefele. (chr)

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