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Unterschweinbachs Mitte soll schöner werden.  

Planer beauftragt

Dorferneuerung kommt in die Gänge

Die seit Jahren diskutierten Pläne zur Verschönerung der Unterschweinbacher Mitte werden langsam konkreter: Jetzt hat der Egenhofener Gemeinderat das Landschaftsarchitektenbüro Kronenbitter aus Kottgeisering mit der Betreuung der Maßnahme betraut. 

Unterschweinbach – Das Projekt wird vom Amt für ländliche Entwicklung begleitet und gefördert.

Bei der Dorferneuerung soll das Areal rund um den ehemaligen Büchlerstadl überplant und parallel der Friedhof erweitert werden. Das Kriegerdenkmal wird in den neuen Platz integriert.

Die Unterschweinbacher Vereine hatten sich vor geraumer Zeit zusammengesetzt und ihre Ideen und Wünsche zur Gestaltung gesammelt. Uschi Hackl (BGE) berichtete von einer Halterung für den Maibaum, einem Dorfbrunnen samt Sitzgelegenheit sowie einem Stadl mit WC, Kleinküche und Abstellraum. Hackl meinte: „Es wird Zeit, dass endlich etwas passiert.“

Amtsleiter Robert Köll bestätigte im Gespräch mit dem Tagblatt, dass die Landschaftsarchitekten diese Ideensammlung erhalten. „Und die entstehenden Entwürfe werden auf jeden Fall mit den Bürgern diskutiert“, betont Köll. Nicht nur, weil die Münchner Behörde ein Beteiligungsprozedere fordert, sondern auch, „weil es im Interesse der Gemeinde liegt, Lösungen zu finden, die von den Einwohnern getragen werden“.

In Absprache mit dem Amt für ländliche Entwicklung schließt die Gemeinde mit dem Kottgeiseringer Büro einen Vertrag. Das Honorar berechnet sich aus angenommenen Baukosten von 364 000 Euro netto. Unabhängig von dem Dorferneuerungsprojekt soll es laut Köll nach den Sommerferien auch mit den Rathausplanungen weitergehen. Horst Kramer

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