Das Bacherl vorm Rathaus verbindet in Emmering symbolisch zwei Ortsteile

Emmering, Egenhofen und Aufkirchen

Drei Anlaufpunkte der Architektouren

Liebhaber der Bauästhetik kommen bei den Architektouren der Bayerischen Architektenkammer auf ihre Kosten. Jedes Jahr wählt eine Jury die besten architektonischen Meisterwerke aus, die dann einem interessierten Publikum präsentiert werden. Unter den 287 Objekten sind heuer drei aus dem Landkreis.

Egenhofen/Aufkirchen -  Von einer alten Scheune zu einem modernen Ort der Zusammenkunft – diese Verwandlung hat der Aufkirchener Pfarrstadl in drei Jahren Umbauarbeit durchgemacht. Bereits dem Abriss geweiht, konnte das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert doch noch gerettet werden. Jetzt spielt sich im komplett sanierten Sitzungszimmer, dem Chorübungsraum und dem Jugendzimmer ein Großteil des Gemeindelebens ab. Besonders beeindruckend ist der große Pfarrsaal mit Empore und Glasdecke. Wer selbst mal die lichtdurchfluteten Räume sehen und dem Architekten dazu ein paar Fragen stellen will, der hat am Samstag und Sonntag je von 10 bis 16 Uhr Gelegenheit dazu.

Emmering: Zunächst war man skeptisch in der Ampergemeinde, was die Neugestaltung des Rathausvorplatzes anging. Inzwischen kommt vor allem das Bacherl gut bei den Bürgern an. Der aus dem Grundwasser gespeiste Bach verbindet die beiden Amperarme und damit symbolisch die durch den Fluss getrennten Ortsteile. Die Mischung aus Moderne und Natürlichkeit, Gras und Beton war von vornherein geplant, sagt Landschaftsarchitekt Michael Luska, der für die Gestaltung des Vorplatzes verantwortlich war. Er wird mit der Unterstützung von Bürgermeister Michael Schanderl am Sonntag ab 14 Uhr Besuchern Rede und Antwort stehen.
Olching: Ein auf den ersten Blick seltsam wirkender Ort für eine Architekturschau ist der Parkfriedhof an der Pfarrstraße. Doch mit dem Ausbau der Anlagen auf eine Fläche von 28 000 Quadratmetern will man einen Spagat schaffen. Zum einen bleibt der Friedhof ein würdevoller Ort der Trauer, andererseits soll er mit verschlungen Wegen und Blumenwiesen im Mittelbereich Spaziergänger zum Verweilen und Ausruhen anlocken. Am Rand der blühenden Oase wurden 2200 neue Bestattungsplätze geschaffen. Führung mit Landschaftsarchitekt Michael Heintz Samstag 14, und Sonntag 10.30 Uhr.

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