Ein Schild weist auf die Baustelle an der A72 hin. Die Bauarbeiten an der Autobahn 72 von Chemnitz nach Leipzig kommen voran
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In Unterschweinbach und Aufkirchen ist eine Dorferneuerung geplant. (Symbolfoto)

Aus dem Gemeinderat

Dorferneuerung in zwei Ortsteilen

  • vonHans Kürzl
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In zwei Ortsteilen der Gemeinde Egenhofen ist eine Dorferneuerung geplant. Unter anderem soll ein Dorfplatz schöner werden - Anregungen von Bürgern werden beachtet.

Egenhofen – In zwei Ortsteilen geht es in die Dorferneuerung: In Unterschweinbach soll der Dorfplatz schöner werden, in Aufkirchen hofft der Gemeinderat Egenhofen auf Zuschüsse für das Gebiet um die Pfarrstraße sowie die Straße Am Baderberg.

Für eine Dorferneuerung in Aufkirchen, für die nun ein Antrag beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) gestellt wird, hatte sich Andreas Rieder (Bürgervereinigung Gesamtgemeinde Egenhofen/BGE) starkgemacht: „Bei dem Bereich handelt es sich um eine  Keimzelle  im Altort Aufkirchen.“ Mit Kirche, Pfarrheim und -stadl befinden sich dort drei denkmalgeschützte Gebäude. Nun werde das Gebiet stark beansprucht, insbesondere durch das Kinderhaus. Aber: „In beide Straßen wurde in den letzten Jahrzehnten wenig investiert.“ Den Zustand der Pfarrstraße bezeichnete Rieder als „äußerst schlecht“. Und der Baderberg habe sich im Winter durch überfrierende Nässe als unfallträchtig erwiesen.

Rieder meinte, eine Sanierung stehe an. Bei einer Dorferneuerung könne man bis zu 60 Prozent an Fördermitteln erwarten. „Somit würde ein Großteil der Kosten nicht auf die Gemeinde fallen.“

Der Gemeinderat stimmte zu, sich um eine Dorferneuerung zu bemühen. Rathaus-Geschäftsleiter Stefan Pfannes kündigte die Einbindung der Öffentlichkeit an.

Beim Dorfplatz in Unterschweinbach gab es schon länger Kontakt zum ALE – aber bis dato nie einen offiziellen Förderantrag. Und ohne Antrag keine Zuschüsse. Daher beschloss der Gemeinderat, die Aufnahme ins Bayerische Dorferneuerungsprogramm zu beantragen.

Für Unterschweinbach ist eine sogenannte einfache Dorferneuerung geplant. Diese dreht sich um nur ein Projekt. Anders läuft eine umfassende Dorferneuerung ab: Hier gibt es eine längere Vorplanung, so dass dann über die Jahre hinweg mehrere Einzelprojekte umgesetzt werden können.

Im Herbst hatte es bereits eine Infoveranstaltung für Bürger zum Dorfplatz gegeben. Die Anregungen von dort werden nun vom Planungsbüro eingearbeitet.

Ursula Hackl (BGE) sagte im Gemeinderat, dass man sich seit 2010 mit dem Dorfplatz beschäftige. Pfannes erklärte dazu, Verzögerungen seien entstanden, weil sich Zuständigkeiten in Behörden geändert hätten.

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