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Direkt am Egenhofener Ortseingang könnte die Netto-Filiale entstehen, auf einem Gemeinde-Areal, das derzeit von einer Christbaum-Gärtnerei genutzt wird (rechts im Bild). Unmittelbarer Nachbar wäre der kommunale Kindergarten Krümelkiste (buntes Gebäude im Hintergrund). 

In Egenhofen

Hier soll ein Netto gebaut werden – CSU startet Umfrage

Wie bewerten die Bürger die mögliche Ansiedlung eines Netto-Markts im Norden Egenhofens?

Egenhofen –  Um darauf eine Antwort zu erhalten, hat die örtliche CSU eine Internet-Umfrage gestartet. CSU-Ratsmitglied Peter Kiser hatte sie mit einem einfachen Tool entwickelt.

Die Umfrage umfasst zehn Fragen. Es geht unter anderem um die aktuellen Kaufpräferenzen, das Interesse an einem neuen Supermarkt und den angedachten Standort. Die persönlichen Fragen beschränken sich auf Alter und Wohnort. Wer will, kann seine E-Mail-Adresse angeben. Kommentare sind möglich. Die Beantwortung aller Fragen ist binnen fünf Minuten möglich.

Die Umfrage ist anonym, wie Georg Strasser im Namen der CSU zusichert. Binnen kurzer Zeit hätten sich 200 Personen beteiligt, berichtet Strasser, „nicht nur junge Leute“. Die Antworten der ersten 100 Teilnehmer, die man schon ausgewertet hat, zeigten ein „ausgewogenes Bild“. Eine komplette Auswertung ist wohl erst möglich, wenn der Ortsverband die Vollversion erworben hat. Die Egenhofener CSU nutzt bis dato eine kostenfreie Version des Befragungstools. Die CSU-Ratsmitglieder bitten um weitere Beteiligung. Die Umfrage ist auf der Seite der CSU Egenhofen unter „Aktuelles“ zu finden: www.csu.de/verbaende/ov/egenhofen/.

Wie berichtet, möchte Netto in Egenhofen einen Markt mit rund 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche bauen: am Ortsausgang Richtung Furthmühle. Das Grundstück gehört der Gemeinde und ist derzeit verpachtet – dort werden Christbäume gezüchtet. Nebenan liegt das Kinderhaus Krümelkiste. Der Gemeinderat hatte sich das Konzept von einem Netto-Vertreter vorstellen lassen. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. (kra)

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