Kritik im Gemeinderat

Sparkassen-Aus empört Räte

Unterschweinbach – In der Gemeinde Egenhofen ist der Ärger über die angekündigte Schließung der Sparkassen-Filiale in Unterschweinbach riesengroß.

Wie berichtet, wird das Geldinstitut zum 1. Juli kommenden Jahres sechs Zweigstellen im Landkreis schließen, darunter diejenige in Unterschweinbach. Georg Strasser (CSU) sprach beim jüngsten Treffen des Ortsparlaments sogar von einem „relativ kaltschnäuzigen Vorgehen“.

Rathauschef Josef Nefele berichtete von einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Sparkasse Fürstenfeldbruck, Klaus Knörr, bei dem es um die zukünftige Versorgung der Kommune mit Finanzdienstleistungen gegangen sei. Eine Idee: Das Geldinstitut kommt einmal wöchentlich ins Rathaus und bietet dort Beratungstermine an.

Davon zeigten sich die Ortsvertreter überhaupt nicht angetan: „Beratung ist nicht unser Problem“, beschied Uschi Hackl (BGE), „was wir brauchen, ist ein Geldautomat und ein Kontoauszugsdrucker.“ Bettina Zacherl (BVA) stieß in dasselbe Horn.

Thomas Wieser (WGE) warnte indes davor, Geldverkehr im Rathaus abzuwickeln: „Das Sicherheitsrisiko wäre viel zu hoch!“ Das sieht Nefele ebenso. Er versprach, Gespräche mit anderen Finanzinstituten zu suchen. Eine der Möglichkeiten, die der Bürgermeister im Auge hat: „Zwei Anbieter teilen sich einen Geldautomaten.“

von Horst Kramer

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