Wird wohl irgendwann abgerissen: der alte Büchlerstadl in Unterschweinbach. Foto: Kramer

Büchlerstadl vor dem Abriss

Unterschweinbach – Das Dorferneuerungsprojekt zur Gestaltung der Unterschweinbacher Ortsmitte lässt weiter auf sich warten. Gemeinderatsmitglied Hans Kappelmeir (BGE) hakte bei der jüngsten Zusammenkunft des Kommunalparlaments bei Bürgermeister Josef Nefele (BGE) nach, wann mit dem im Juli vereinbarten Treffen zu rechnen sei, bei dem über alle Optionen diskutiert werden soll.

Nefele blieb im Ungefähren: Er habe nach den Ferien so viele Termine auf den Tisch bekommen, dass eine derartige Sitzung wohl „frühestens im Oktober“ durchgeführt werden könne.

Der Rathauschef thematisierte in diesem Zusammenhang auch den Zustand des alten Büchlerstadls in der Unterschweinbacher Ortsmitte. Dessen Westseite ist seit einigen Wochen durch einen Bauzaun abgesperrt, die Parkflächen davor sind nicht mehr nutzbar. „Dort lösen sich schon die Dachplatten“, beschrieb Nefele den Zustand des Gebäudes, „im Inneren kann man die Sonne durchscheinen sehen.“ Sein Ziel sei es, den Stadl „über den Winter zu bringen“. Der Egenhofener Thomas Wieser (WGE) und der Unterschweinbacher Hans Langwieder (CSU) regten an, noch einmal über die Zukunft des Bauwerks zu diskutieren. Nefele wies – wie schon bei vorigen Diskussionen zu dem Thema – darauf hin, dass der Gemeinderat schon vor 30 Jahren einen Beschluss gefasst habe, dafür kein Geld mehr in die Hand zu nehmen. „Irgendwann wird der Tag kommen, an dem wir den Stadl abreißen müssen“, prophezeite der Bürgermeister. (kra)

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