Jahresrechnung

Kinderhaus macht Gewinn

Egenhofen – Kinderhäuser sind keine Unternehmen und müssen keine Gewinne machen. Umso erfreuter nahmen die Gemeinderäte die Jahresrechnung der Kinderhauses Aufkirchen zur Kenntnis, die ihnen Kämmerer Robert Köll vorlegte.

 Die Einnahmen im Kindergartenjahr 2015/2016 lagen bei 495 081 Euro, die Ausgaben hingegen nur bei 480 481 Euro. Mit anderen Worten: Das Kinderhaus schreibt schwarze Zahlen.

In früheren Jahren musste der Kita-Verbund Aufkirchen-Jesenwang, der die Einrichtung seit drei Jahren betreibt, immer tiefrote Zahlen an den Gemeinderat Egenhofen melden – in den vergangenen beiden Perioden addierte sich das Defizit sogar auf zusammen rund 115 000 Euro.

Die Kommune hatte sich schon vor geraumer Zeit gegenüber der Kirche vertraglich verpflichtet, 10 800 Euro des Betriebsaufwandes zu tragen und gegebenenfalls 80 Prozent einer Unterdeckung zu übernehmen – aber nicht mehr als 35 000 Euro pro Kindergartenjahr. In Erwartung eines weiteren Defizits hatte die Gemeinde dem Kita-Verbund für das Jahr 2015/2016 eine Vorauszahlung von 25 000 Euro überwiesen und auch gleich noch die laufenden Stromkosten von 6800 Euro beglichen.

„Daraus ergibt sich eine Überzahlung von 20 955 Euro“, rechnete Kämmerer Robert Köll den Gemeinderäten vor. Er schlug vor, die Summe nicht zurückzufordern, sondern als Vorauszahlung für das laufende Kindergartenjahr zu werten. Das Ortsparlament stimmte zu.(kra)

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