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Beispielfoto: Schimmel

Nachbesserungen im Sportzentrum geplant

Schimmel und wenig Licht: Kritik an Halle

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Wenig Licht, Schließzeiten in den Ferien und Schimmel in der Dusche: Die Abteilungsleiter des SC Oberweikertshofen sparten in der Jahresversammlung nicht mit Kritik an der Sporthalle der Gemeinde Egenhofen.

EgenhofenBürgermeister Josef Nefele gelobte in einigen Punkten Besserung. Andere kann der Rathauschef aber nicht nachvollziehen.

Die 1992 erbaute Halle ist in die Jahre gekommen. Beschwerden über eine mangelnde Beleuchtung gab es in erster Linie von den Tischtennisspielern. Hier könnte es zwar Besserung geben, allerdings steht in den Sternen, wann das sein wird. „Die Halle hat ein genehmigtes und ausreichendes Licht“, sagt Nefele.

Zwar denkt der Rathauschef über eine Umrüstung auf LED-Leuchten nach. „Aber das ist derzeit noch sehr teuer.“

Die Schließzeiten während der Ferien sind laut SCO-Präsident Josef Kraut indessen darin begründet, dass die anfallenden Betriebskosten in keinem Verhältnis zur in der Ferienzeit recht geringen Nutzung stünden. Unterstützung erhält der SCO-Chef von Nefele. Der Rathauschef will auch keine Ausnahmen machen: „Ansonsten schaffen wir einen Präzedenzfall.“

An einer Sanierung der Duschen wird die Gemeinde indessen wohl nicht vorbei kommen. Denn auch Nefele bestätigt, dass sich dort Schimmel gebildet hat. Schuld ist laut Gemeindechef die intensive Nutzung der Sanitäranlagen während der Sanierung des SCO-Kabinentrakts. Als dort die Duschen wegen der Arbeiten gesperrt waren, seien die Sportler in die Anlagen der ohnehin schon voll ausgelasteten Halle ausgewichen, was zu einer Überbelastung geführt habe. „Erst seitdem haben wir den Schimmel“, sagt Nefele.

Ein wenig werden sich die SCO-Mitglieder aber noch gedulden müssen, denn zunächst steht eine Verbesserung des Brandschutzes ins Haus. „Wir müssen neue Brandschutztüren einbauen“, sagt Nefele. Vom vorgeschriebenen Umfang der nötigen Arbeiten ist der Rathauschef selbst nicht begeistert. „Um vom Keller in die Gaststätte zu gelangen, muss man künftig durch drei Brandschutztüren“, sagt der Bürgermeister.

Doch es bleibt keine Wahl. „Der Brandschutz ist da, den müssen wir umsetzen“, erklärt SCO-Chef Kraut.

Wenn dies erledigt ist, dann soll laut Nefele auch der Bereich in der Halle mit den Duschen saniert werden. „Allerdings können wir das dann erst in Ferienzeiten machen“, erklärt Nefele. Schließlich soll der reguläre Hallenbetrieb aufrecht erhalten werden.

Nicht ganz einig sind sich die Vereinsspitze und der Bürgermeister über den Zustand des Hallenbodens. Es stehen Vorwürfe im Raum, dass sich dieser ablösen würde. Kraut beschreibt ihn etwas vorsichtiger als „doch recht ramponiert“. Doch Nefele sagt: „Es löst sich nichts ab.“ Probleme habe es lediglich bei einigen Abdeckungen gegeben. SCO-Präsident Kraut will sich dennoch mit dem Rathauschef zusammensetzen und mit ihm über die Halle reden.

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