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Das sind die Kandidaten der Wählergemeinschaft Egenhofen (WGE).

Kommunalwahl FFB 2020

„Stimme des Nordens“: Die Liste der Wählergemeinschaft Egenhofen

Die Wählergemeinschaft Egenhofen (WGE) will ihre drei Sitze im Gemeinderat zumindest halten. Feuerwehrreferent Thomas Wieser tritt jedoch nicht für das Bürgermeisteramt an.

EgenhofenZwar stand der Punkt „Wahl eines Bürgermeisterkandidaten“ auf der Tagesordnung der Nominierungsversammlung. Doch dann gab Wieser (53), Inhaber einer Medizintechnikfirma, bekannt: „Nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit meiner Frau werde ich nicht für das Bürgermeisteramt kandidieren.“ Wäre der Job weiterhin nebenamtlich gewesen, „dann wäre ich wohl angetreten“. Doch der Gemeinderat hatte entschieden, dass es künftig einen hauptamtlichen Rathauschef gibt.

Dann wurde die Gemeinderatsliste aufgestellt. Die WGE geht mit drei Kandidatinnen und 13 Kandidaten in das Rennen um die 16 Sitze im Ortsparlament. An der Spitze stehen die drei aktuellen Ratsmitglieder Wieser, Hans Göttler und Anton Schräfl. Diese drei Sitze zu halten, sei das Ziel, wie sein Bruder Rupert Schräfl sagte. Das werde wegen einer fünften Gruppierung, der Neuen Liste Egenhofen, nicht leicht.

Ebenfalls auf der Liste: frühere Räte wie Konrad Schräfl und Klaus Zemmin, aber auch einige junge Leute wie Manfred Wochnik junior (27), Luis Huber (25) und Werner Reichel (25), die sich in der Katholischen Burschenschaft engagieren. Deren Vorsitzender Stephan Schmid (22) ist einer der Ersatzkandidaten.

Das sind die Kandidaten der Wählergemeinschaft Egenhofen (WGE).

Marion Lenninger bezeichnet sich selber als „Neubürgerin, die in Egenhofen nicht nur schlafen, sondern sich auch einbringen will“, unter anderem mit ihren fachlichen Kenntnissen – sie arbeitet als Verwaltungsfachwirtin bei der Stadt München. Katrin Zetzsche-Flierl lebt seit 13 Jahren in Egenhofen und kandidiert zum zweiten Mal, um „Egenhofen und den Frauen eine Stimme zu geben“. Angelika Schmickl ist gebürtige Egenhofenerin.

„Wir hatten mehr Interessenten als Plätze“, so Wieser. Man wolle alle Altersgruppen repräsentieren, etwa durch Rentner Eberhard Herrmann auf Platz 16.

Das gemeinsame Ziel aller Kandidaten: „Wir wollen die Stimme des Nordens sein“, wie Klaus Zemmin mit einem Augenzwinkern formulierte. Er meint natürlich den Norden des Gemeindegebiets. Anton Schräfl erläuterte: „Durch unsere Grenzlage im Dreilandkreis-Eck hat zum Beispiel der ÖPNV eine besondere Bedeutung.“ Wichtig sei auch der Zugang zur Glonnau, so Wieser, das Dauerstreitthema seit zweieinhalb Jahren. „Im Grunde geht es uns um eine vernünftige Gemeindepolitik jenseits der Dorfränder“, relativierte Zemmin seine vorherige Aussage.

Bis Ende November soll die neue WGE-Homepage, konzipiert von Werner Reichel, online gehen. Künftige Adresse: www.wg-egenhofen.de. (kra)

Die Liste der Wählergemeinschaft Egenhofen

1. Thomas Wieser 2. Anton Schräfl 3. Johann Göttler 4. Rupert Schräfl 5. Marion Lenninger 6. Klaus Zemmin 7. Robert Stumpferl 8. Katrin Zetzsche-Flierl 9. Manfred Wochnik junior 10. Werner Reichel 11. Luis Huber 12. Angelika Schmickl 13. Ralf Scheibner 14. Clemens Gschwandtner junior 15. Konrad Schräfl senior 16. Eberhard Herrmann

Ersatzkandidaten sind Stephan Schmid und Sebastian Schräfl.

Der Listenwahlvorschlag wurde von den Anwesenden im Bürgerhaus fast einstimmig angenommen – auf zwei Wahlzetteln wurde indes weder „Ja“ noch „Nein“ angekreuzt.

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