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Gleich ums Eck von Egenhofen: Der neue Pfaffenhofener Silvesterlauf lockte rund 600 Aktive an.  

Würdiger Nachfolger für Egenhofens Silvesterlauf

Pfaffenhofen – Der Egenhofener Silvesterlauf, der sich zwischen 2006 und 2015 zu einer überregionalen Institution entwickelt hatte, hat einen würdigen Nachfolger gefunden: den Silvesterlauf im Nachbarort Pfaffenhofen an der Glonn.

 Darauf deuteten am Samstag zahlreiche Aussagen und die strahlenden Gesichter vieler Teilnehmer hin. Zwei schienen dagegen nicht hundertprozentig glücklich zu sein: Paul Günther vom Tri-Team des TuS Fürstenfeldbruck und Gaby Mayr von der Sportschule Puch – obwohl das Duo den letzten Tag des Jahres mit einer Silbermedaille über zehn Kilometer veredeln konnte. Doch beide hatten Gold vor Augen.

Kurz nach dem Start hatte sich eine Führungsgruppe mit Günther, dem Olchinger Danilo Friedrich, dem Allacher Jan Lettenmaier, dem Odelzhausener Michael Harlacher und dem späteren Sieger Simon Ginder aus Buchendorf gebildet. Nach drei Kilometern löste sich Günther, zur Halbzeit wirkte der 37-Jährige wie der sichere Sieger. Bis zum letzten langen Anstieg. Dort griff der 14 Jahre jüngere Buchbacher an, Günther konnte nicht mithalten. Ginder riss nach 33:47 Minuten das Zielband durch, der lange Führende benötigte 23 Sekunden mehr. Danilo Friedrich traf nach 34:53 Minuten ein, 33 Sekunden hinter Lettenmaier. „Vielleicht wäre mehr drin gewesen“, sinnierte der Olchinger, der im neuen Jahr im Trikot des MTV Ingolstadt antreten wird. Günthers Mannschaftskamerad Fabian Schaffert wurde Achter (37:40), direkt hinter dem Olchinger Triathleten Michael Pietzonka (36:54).

Ähnlich verlief das Rennen bei den Frauen, als sich Gaby Mayr nach fünf Kilometern einen kleinen Vorsprung auf Julia Leicht (Karlsfeld) erarbeitet hatte. Auch dieses Duell entschied sich an der Steigung bei Kilometer sieben. Leicht riss nach 45:17 Minuten die Arme hoch, Mayr kam zwölf Sekunden danach an. Die Olchingerin Birgit Hausbeck joggte locker als Fünfte über die Ziellinie (47:47), die Bruckerin Tanja Näßl wurde Siebte (49:07). Auf den Rängen acht und zehn folgten ihnen mit Sophie Zentner (49:27) und Christiane Göttner (50:00) weitere Tri-Team-Aktive.

Auch beim Fünf-Kilometer-Bewerb gingen die beiden zweiten Plätze ins Brucker Land: David Fischer vom TV Emmering wurde für seine 19:44 Minuten ebenso mit Silber belohnt wie die Unterschweinbacherin Anita Wittmann (22:15). Das flotteste Frauenquartett stellte RW Überacker.

Horst Kramer

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