Egenhofen sucht Asyl-Helfer

Egenhofen - Die Flächengemeinde soll bis 2014 Unterbringungsmöglichkeiten für 53 Asylbewerber bereitstellen. Über diese Pläne des Landratsamts informierte Rathauschef Josef Nefele den Gemeinderat.

Eine fünfköpfige Familie aus Albanien ist schon in Egenhofen untergekommen. Der Bürgermeister ruft nun alle Einwohner auf, verfügbare Gebäude oder Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Die Miete werde vom Landkreis getragen, so Nefele. Sollte dieser Appell keine Früchte tragen, dann denke die Gemeinde auch über Containerlösungen nach, erklärte Amtschef Robert Köll auf Tagblatt-Nachfrage. Zudem sucht die Kommune dringend nach ehrenamtlichen Helfern. Uschi Hackl (BGE) regte an, mit dem Mammendorfer Betreuerkreis Kontakt aufzunehmen. Bettina Zacherl (BVA) schlug vor, einen Referenten aus den Reihen der Gemeinderäte zu benennen, der den Helfern als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Nefele versprach, den Vorschlag bei der nächsten Ratssitzung auf die Tagesordnung zu nehmen. Ob mit den insgesamt 58 Asylbewerbern das Ende der Fahnenstange erreicht ist, wollte der Bürgermeister nicht bestätigen. „Die Situation ändert sich ständig.“ (kra)

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