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20 000 Euro für vorsorgliche Bekämpfung von Krähen

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20 000 Euro für die Bekämpfung der Krähenkolonien.
20 000 Euro für die Bekämpfung der Krähenkolonien. © picture alliance / dpa / Steffen Fuessel

Für die Bekämpfung der Krähenkolonien sieht der Eichenauer Haushalt für das nächste Jahr 20 000 Euro vor. Das ist ein stolzer Posten.

Eichenau – Der Haushaltsansatz ist ein wenig versteckt unter „Unterhalt des sonstigen unbeweglichen Vermögens“ zu finden. Doch Bürgermeister Peter Münster (FDP) sah im Rahmen der Etat-Beratungen die 20 000 Euro für die Bekämpfung von Krähenkolonien als „durchaus erheblichen Posten“ an.

Der Ansatz sei notwendig, um das Problem vor Ort nicht zu vergrößern. Denn wegen der Vergrämungsmaßnahmen in Puchheim hätten sich Splitterkolonien in anderen Gemeinden niedergelassen. Die Maßnahmen dort seien wohl nicht ganz so erfolgreich wie angenommen gewesen, so der Bürgermeister.

Allerdings hatte die Stadt im Sommer angegeben, dass die Zahl der Nester von 406 im Frühjahr 2017 auf 240 im Frühjahr 2018 zurückging. Dies sei darauf zurückzuführen, dass man mit Nestentfernung, Ei-Entnahme und abschreckenden Raubvogellauten aus Lautsprechern gearbeitet habe, hieß es. Gleichzeitig siedelten sich aber im Norden des Ortsteils Puchheim-Bahnhof neue Kolonien an. Im Puchheimer Umweltausschuss vor rund vier Monaten wurde auch eine interkommunale Zusammenarbeit angeregt.

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