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Nach Playstation-Verbot: Bub rastet total aus

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Von: Thomas Eldersch

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Ein Bub aus Eichenau konnte sich nicht von seiner Playstation trennen.
Ein Bub aus Eichenau konnte sich nicht von seiner Playstation trennen. © PantherMedia/IrynaTiumentsev

Weil ihm die Eltern das Spielen auf der Playstation verboten haben, rastet ein 12-Jähriger total aus. Die Polizei musste sogar eingreifen.

Eichenau - Drei Tage lang hat ein zwölfjähriger Schüler fast pausenlos auf seiner Playstation gespielt. In der Zeit aß und schlief er kaum. Als er am Mittwochmorgen nicht in die Schule gehen wollte, kam es zum Streit mit seinem Vater. Dieser wusste sich nicht mehr anders zu helfen und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten den Streit dann vorerst schlichten.

Der Frieden hielt aber nur kurz, denn bereits am Abend saß der Bub wieder vor seiner Konsole. Erneut kam es zu einem heftigen Streit. Die Polizei wurde wieder zur Hilfe gerufen, doch diesmal beruhigte sich der Junge nicht mehr. Völlig außer sich schlug er um sich, so dass den Beamten nichts anderes übrig blieb, als ihn mitzunehmen. Der 12-Jährige wurde daraufhin in eine Klinik in München eingewiesen. Auch auf der Fahrt konnte er sich nicht beruhigen und leistete weiterhin massiven Widerstand. Verletzt wurde allerdings niemand.

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