Selbstbewusst geht Eichenaus CSU in den Kommunalwahlkampf 2020. Die Liste führen an der dritte Bürgermeister Josef Spiess (vorne M.), die Fraktionsvorsitzende Celine Lauer (2.v.l.) und der Ortsvorsitzende Michael Wölfl (l.).

Kommunalwahl FFB 2020

Eichenaus CSU will wieder zweistellig in den Gemeinderat

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Die CSU-Fraktionsvorsitzende Celine Lauer gibt sich auf der Nominierungsversammlung auf zweifache Weise zuversichtlich.

Eichenau– „Unsere Kandidaten bilden ein gutes Spiegelbild der Gemeinde ab.“ Das soll sich bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 auszahlen. „Wieder zweistellig im Gemeinderat vertreten sein, ist ein gutes Ziel“, will Lauer die Zahl der CSU-Gemeinderäte von derzeit acht auf zumindest zehn anheben.

Erreichen will man das unter anderem damit, dass man die erfahrensten Kommunalpolitiker ganz vorn sowie hinten auf die Liste gesetzt hat. Anführen wird sie der seit 1990 im Gemeinderat vertretene und dritte Bürgermeister Josef Spiess und der seit 2002 in der CSU-Fraktion Peter Zeiler auf Rang 23. „Blickfangkanditen“, nennt Lauer ebenfalls die auf die 24. Position gesetzte Seniorenreferentin Inge Hoffmann.

CSU Eichenau gut vernetzt in den Vereinen

Auch sonst hat die CSU darauf geachtet, dass in Vereinen und Organisationen gut vernetzte Kandidaten über die gesamte Liste verteilt sind. Sven Jenschur etwa ist VdK-Ortsvorsitzender und Elternbeirat an einer Grundschule, Anette Banik die Vorsitzende der örtlichen Volkshochschule und Manfred Sturm ist in der Vorstandschaft des Eichenauer SV vertreten.

Als gutes Zeichen wertete es Lauer außerdem, dass unter den ersten sechs Kandidaten gleich zwei unter 30 Jahre alt sind. Das ist zum einen die 27-jährige Fraktionsvorsitzende selbst. Noch jünger ist nur noch die 1999 geborene Lara Stenssen. Ebenso hob Lauer hervor, dass Eichenaus CSU mit gut 37 Prozent die Frauenquote der eigenen Gesamtpartei locker übertreffe. Diese liegt bei 21 Prozent.

CSU Eichenau steht für eine wehrhafte Demokratie

Der von der Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler straff geleitete Wahlgang ergab gegenüber dem vom Ortsvorstand erarbeiteten Vorschlag allenfalls im Mittelfeld der Liste Veränderungen. Innerhalb des Spitzensextetts konnten die 30 anwesenden gar keine Änderungen vornehmen, sonst nur innerhalb der vorgegebenen Vierer- und Zweierblöcke. Dabei erhielten Brigitte Steinhauser und Klaus Kessler nicht einmal die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Dagegen punkteten Zeiler und Hoffmann, die im Duo gewählt wurden , als einzige bei den eigenen Mitgliedern voll.

Allen Kandidaten bescheinigte die Bundestagsabgeordnete Staffler, „dass sie mit ihrem Namen für eine wehrhafte Demokratie stehen“. Staffler bezog sich dabei unter anderem auf die letzten Wahlergebnisse der AfD im Osten. Staffler verwies für die alten Bundesländer darauf, dass immer mehr „grüne“ Themen Wahltrends setzten.

Prominent aufgestellt zeigte sich Eichenaus CSU auch auf Positionen, die Wahlformalien erfüllen. Altbürgermeister Hubert Jung wird den Wahlvorschlag neben Monika Hereth offiziell beim Landratsamt einreichen. Das Sitzungsprotokoll wird unter anderem von den früheren Gemeinderätinnen Resi Brandstetter, Ingrid Ebert und Marille Musolff unterschrieben. Beides darf nicht von Kandidaten vorgenommen werden.

Die Kandidaten

1.) Josef Spiess, 2. Celine Lauer, 3. Michael Wölfl, 4. Hans Hösch, 5. Stefan Perras, 6. Lara Stenssen, 7. Wolfgang Fiebig, 8. Thomas Grau, 9. Sven Jenschur, 10. Brigitte Steinhauser, 11. Jutta Huber, 12. Winfried Wahl, 13. Oswald Hihn, 14. Bettina Leffer, 15. Christiane Koallick, 16. Siegfried Haider, 17. Klaus Kessler, 18. Gregor Banik, 19. Giovanna Cotugno, 20. Manfred Sturm, 21. Anette Banik, 22. Michael Krieger, 23. Peter Zeiler, 24. Inge Hoffmann. Ersatzkandidaten sind Ulrike Heidenwag und Monika Hösch.

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